Einträge zu diesem Thema (14)
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1865
Jules Verne schickt 1865 in einem Roman drei Männer mit einer Kanone zum Mond
1865 erschien Jules Vernes Roman „De la Terre à la Lune“, in dem ein Club in Baltimore ein bemanntes Geschoss zum Mond schießt. Spätere Raketenpioniere nannten Verne als Anregung. -
1657
Cyrano de Bergeracs Erzähler fliegt 1657 per Rakete zum Mond
Cyrano de Bergeracs Mondroman erschien 1657 nach dem Tod des Autors, gekürzt von seinem Freund Henri Le Bret. Sein Erzähler erreicht den Mond mithilfe von Feuerwerksraketen. -
1634
Johannes Keplers Mondreise „Somnium“ erscheint 1634 nach seinem Tod
1634 erschien Johannes Keplers „Somnium“, in dem ein Geist Menschen zum Mond tragen kann. Vom Mond aus sollte die Bewegung der Erde so sichtbar werden, wie Kopernikus sie lehrte. -
1516
Orlando furioso: Astolfo holt Orlandos Verstand vom Mond
In Ariostos Epos Orlando furioso, zuerst 1516 gedruckt, fährt Astolfo im Wagen des Elias zum Mond. Dort liegt alles, was auf der Erde verloren geht, auch der Verstand seines Vetters Orlando. -
1010
Schahname: Kai Kawus lässt sich von Adlern zum Himmel tragen
In Firdausis Schahname, vollendet im frühen 11. Jahrhundert, bindet Schah Kai Kawus hungrige Adler an einen Thron und lässt sich von ihnen in die Wolken heben. Die Vögel ermatten, und der Schah stürzt in einen Wald. -
901
Taketori monogatari: Prinzessin Kaguya kehrt zum Mond zurück
Im japanischen Taketori monogatari aus dem 10. Jahrhundert findet ein Bambussammler ein Mädchen, das vom Mond stammt und am Ende dorthin zurückgeholt wird. Nach ihr ist die japanische Mondsonde Kaguya benannt. -
150
Lukians „Wahre Geschichten“ schicken ein Schiff zum Mond
Im 2. Jahrhundert erzählt Lukian von Samosata in den „Wahren Geschichten“, wie ein Wirbelsturm ein Schiff zum Mond trägt. Die Reise ist eine Parodie auf die Wundergeschichten antiker Dichter, Geschichtsschreiber und Philosophen. -
51 v. Chr.
Ciceros Somnium Scipionis zeigt die Erde klein aus dem All
In Ciceros Traum des Scipio sieht ein römischer Feldherr die Erde aus der Höhe der Sterne, so klein, dass er das eigene Reich verachtet. Cicero schloss das Werk um 51 v. Chr. ab. -
421 v. Chr.
Aristophanes’ „Frieden“: auf dem Mistkäfer zum Olymp, 421 v. Chr.
421 v. Chr. kam in Athen Aristophanes’ Komödie „Der Frieden“ auf die Bühne. Ihr Held fliegt auf einem riesigen Mistkäfer zum Olymp, um Zeus zur Rede zu stellen, und findet dort nur den Krieg. -
454 v. Chr.
Pindars Isthmische Ode 7: Pegasus wirft Bellerophon ab
In seiner 7. Isthmischen Ode erzählt Pindar Mitte des 5. Jahrhunderts v. Chr., wie Pegasus den Bellerophon abwirft, der zu Zeus in den Himmel wollte. Den Stoff griffen Euripides und Aristophanes wieder auf. -
700 v. Chr.
Hesiods Theogonie: Ein Amboss fällt neun Tage vom Himmel zur Erde
In Hesiods Theogonie, um 700 v. Chr. entstanden, fällt ein bronzener Amboss neun Nächte und Tage vom Himmel, bis er die Erde erreicht. So weit, wie der Himmel über der Erde liegt, liegt nach dem Gedicht der Tartaros unter ihr. -
2300 v. Chr.
Etana-Epos: Ein König von Kisch fliegt auf einem Adler zum Himmel
Im mesopotamischen Etana-Epos steigt König Etana von Kisch auf dem Rücken eines Adlers zum Himmel auf. Bilder der Szene sind aus der Zeit Sargons von Akkad im 3. Jahrtausend v. Chr. bekannt. -
2350 v. Chr.
Pyramidentexte des Unas: Der König steigt zum Himmel auf
Mitte des 24. Jahrhunderts v. Chr. wurden in der Pyramide des Unas in Sakkara die Pyramidentexte gemeißelt, die ältesten erhaltenen religiösen Texte Ägyptens. Darin steigt der tote König als Vogel oder über eine Leiter zum Himmel auf. -
2500 v. Chr.
Cheops-Pyramide: Schächte als Weg zu den Sternen gedeutet
Aus der Königskammer der Cheops-Pyramide, vollendet im frühen 25. Jahrhundert v. Chr., führen zwei schmale Schächte durch das Mauerwerk. In den 1960er Jahren wurden sie als Weg der Seele des Königs zu den Sternen gedeutet; ob sie religiös gemeint waren oder der Belüftung dienten, ist offen.