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Taketori monogatari: Prinzessin Kaguya kehrt zum Mond zurück

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ZeitalterMittelalter

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Im japanischen Taketori monogatari aus dem 10. Jahrhundert findet ein Bambussammler ein Mädchen, das vom Mond stammt und am Ende dorthin zurückgeholt wird. Nach ihr ist die japanische Mondsonde Kaguya benannt.

Das Taketori monogatari, die „Erzählung vom Bambussammler“, entstand im 10. Jahrhundert.42 Die Datierungen reichen vom Anfang des Jahrhunderts2 bis etwa 960, als die Erzählung ihre heutige Form erreicht hatte.1 Die Geschichte gelangte aus China nach Japan und wurde dort weiterentwickelt.1 Ein alter Bambussammler findet in einem leuchtenden Bambusrohr ein winziges Mädchen.13

Die Prinzessin Kaguya offenbart ihren irdischen Eltern, dass sie vom Mond stammt und nur für eine Weile auf der Erde ist.1 Ein Gefolge vom Mond holt sie ab, wehrt die Truppen des Kaisers mühelos ab und fliegt mit ihr in den Himmel.13 Am Ende verbrennt der Kaiser seine Andenken an sie, und der Rauch steigt nach der Erzählung bis heute vom Berg Fuji auf.1

Im Genji monogatari, um 1010 entstanden, heißt die Erzählung „der Ahnherr aller Erzählungen“.1 Viele Japaner kennen sie als die älteste klassische Erzählung des Landes.3 Die japanische Mondsonde SELENE wurde nach ihrem Start nach einer öffentlichen Abstimmung in Kaguya umbenannt.4 Unter 11.595 Einsendungen mit 2.256 verschiedenen Namen schlugen 1.701 Kaguya vor.3 Viele sahen darin die Sonde auf dem Weg zum Mond und Kaguya-hime auf ihrem Rückweg dorthin.3 Die beiden Relaissatelliten der Mission wurden nach dem alten Mann und der alten Frau benannt, die Kaguya-hime finden und aufnehmen: Okina und Ouna.4

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