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Ciceros Somnium Scipionis zeigt die Erde klein aus dem All

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ZeitalterAltertum

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In Ciceros Traum des Scipio sieht ein römischer Feldherr die Erde aus der Höhe der Sterne, so klein, dass er das eigene Reich verachtet. Cicero schloss das Werk um 51 v. Chr. ab.

Am Ende seines Werks De re publica erzählt Cicero den Traum des Scipio.23 Abgeschlossen war das Werk 51 v. Chr., nach einer anderen Angabe entstand es um 50 v. Chr.23 Im Traum erscheint dem römischen Feldherrn Scipio Aemilianus sein Großvater und spricht über den Aufbau des Himmels, die Vergänglichkeit des Ruhms und die Unsterblichkeit der Seele.2

Von einem hohen, sternenhellen Ort aus zeigt ihm der Großvater Karthago und sagt voraus, dass Scipio die Stadt binnen zweier Jahre als Konsul niederwerfen werde.1 Die Sternensphären erscheinen Scipio viel größer als die Erde und die Erde so klein, dass er das römische Reich verachtet, das auf ihr gleichsam nur einen Punkt bedeckt.1 Die Erde ist in dem Traum die neunte Sphäre und ruht unbewegt in der Mitte des Weltalls.1 Die übrigen Sphären erzeugen durch ihre Bewegung Töne, deren Mischung Harmonien ergibt.1

Erhalten blieb der Traum, weil der spätantike Neuplatoniker Macrobius ihn kommentierte und ein früher Abschreiber Ciceros Text an den Kommentar anhängte.2 Von dem Kommentar sind etwa fünfzig Handschriften bekannt.2 Ein Beitrag in The Conversation sieht in der Fahrt von Apollo 8 die Verwirklichung eines Traums, der über zwei Jahrtausende alt sei.4

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