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Pindars Isthmische Ode 7: Pegasus wirft Bellerophon ab

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ZeitalterAltertum

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In seiner 7. Isthmischen Ode erzählt Pindar Mitte des 5. Jahrhunderts v. Chr., wie Pegasus den Bellerophon abwirft, der zu Zeus in den Himmel wollte. Den Stoff griffen Euripides und Aristophanes wieder auf.

In einer Siegesode des griechischen Dichters Pindar wirft das geflügelte Pferd Pegasus seinen Herrn Bellerophon ab, der zu den Wohnungen des Himmels und zu Zeus gelangen wollte.12 Das Gedicht ist Pindars 7. Isthmische Ode.3 Es feiert Strepsiades aus Theben, der bei den Isthmischen Spielen im Pankration gesiegt hatte.21 Wann die Ode entstand, ist unsicher: Wikisource nennt mit Fragezeichen das Jahr 454 v. Chr.,2 die Datenbank Connected Contests setzt den Sieg zwischen 456 und 448 v. Chr. an.3

Pindar setzt die Geschichte als Warnung ein: Wer nach fernen Dingen blicke, sei zu klein, um das Haus der Götter mit seinem bronzenen Boden zu erreichen.1 Was über das Maß hinaus süß sei, ende bitter, heißt es nach dem Sturz.12 Bei Homer wandert Bellerophon, als ihn alle Götter hassen, verzweifelt und einsam über die Aleische Ebene.5

Die Suda erzählt ebenfalls, Bellerophon habe mit dem geflügelten Pegasus in den Himmel aufsteigen wollen, und zitiert dazu einen Vers des Euripides.4 Er wird als Fragment 306 in der Zählung von Nauck geführt.4 Die Stelle stammt aus antiken Erläuterungen zu Aristophanes’ Komödie „Frieden“, deren Held Trygaios seinen riesigen Mistkäfer anredet, als wäre er Pegasus.4

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