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Space Invaders macht die Spielhalle zum Massenmarkt

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Taito brachte 1978 ein Spiel heraus, in dem Reihen von Außerirdischen näher rücken. Es war das erste japanische Spiel mit Mikroprozessor und zeigte einen Höchstwert an.

1978 brachte das japanische Unternehmen Taito den Spielautomaten Space Invaders heraus.12 Eine Quelle datiert die Veröffentlichung auf den 16. Juni 1978;3 die beiden anderen nennen nur das Jahr, ohne dem zu widersprechen.12 Entworfen hatte ihn Tomohiro Nishikado, der sich von H. G. Wells' „Krieg der Welten" anregen ließ.1 Die Spieler steuern eine Laserkanone am unteren Bildrand und schießen auf fünf Reihen heranrückender Außerirdischer, während gelegentlich ein fliegendes Objekt für Zusatzpunkte erscheint.1 Für den Vertrieb in Nordamerika und Europa vergab Taito 1978 eine Lizenz an Midway Manufacturing.2

Zwei Neuerungen führte es ein.1 Es war das erste japanische Spiel, das einen Mikroprozessor verwendete, und zeigte oben am Bildschirm einen Höchstwert an, der bald zum festen Bestandteil von Spielautomaten wurde.1 Das Ergebnis war eine Welle, die zuerst Japan und dann die übrige Welt erfasste und weitere japanische Unternehmen in den Markt zog.1 Bis Ende 1978 standen in Japan 100.000 Automaten, die über 600 Millionen Dollar einspielten; in den Vereinigten Staaten kamen binnen eines Jahres 60.000 Geräte hinzu, weltweit wurden rund 370.000 Gehäuse verkauft.3

1980 wurde Space Invaders zum beliebtesten Spiel für das Atari 2600 und trieb damit auch den Markt für Heimkonsolen an.1 Das Strong Museum beschreibt das Spiel als Beleg dafür, dass Videospiele keine vorübergehende Mode waren; die pixeligen Angreifer gehören zu den bekanntesten Bildern des Mediums.1

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