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Intel bringt mit dem 4004 einen Prozessor auf einem einzigen Chip heraus

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Am 15. November 1971 warb Intel erstmals für den 4004, einen Prozessor auf einem einzigen Chip. Er war für einen Druckrechner des japanischen Herstellers Busicom entstanden; erst nach einem Rückkauf der Rechte durfte Intel ihn frei verkaufen.

Am 15. November 1971 erschien in der Fachzeitschrift Electronic News die erste Anzeige für einen , den Intel 4004.2 Die IEEE Computer Society setzt auf diesen Tag die Einführung des Chips und nennt den 21. November 1971 als Tag, ab dem er erhältlich war.4 Nach Guinness World Records kam er schon am 15. November in den Handel.8 Nach IEEE Spectrum begann Intel im November 1971, den 4004 zu bewerben.3 Die IEEE Computer Society bezeichnet ihn als ersten kommerziell erhältlichen Mikroprozessor.4 Der Chip hatte nach dem Computer History Museum 2.250 Transistoren, verarbeitete Daten in Einheiten von vier Bit und schaffte 60.000 Operationen pro Sekunde.2 IEEE Spectrum und die Inamori-Stiftung nennen 2.300 Transistoren.37

1969 wandte sich die Nippon Calculating Machine Corporation an Intel, um zwölf eigens entworfene Chips für ihren Druckrechner Busicom 141-PF entwickeln zu lassen.1 Auch Guinness World Records nennt einen Busicom-Entwurf aus zwölf Chips.8 Nach IEEE Spectrum unterzeichneten Busicom und Intel im April 1969 eine vorläufige Vereinbarung.3 Intels Ingenieure schlugen stattdessen vier Chips vor, von denen einer programmierbar war.1 IEEE Spectrum schildert den Weg dahin anders: Masatoshi Shima habe ein System aus acht Chips vorgeschlagen, Ted Hoff die Zahl halbiert.3 Hoff selbst erinnerte sich 2006, die geplante Familie hätte am Ende etwa zehn oder zwölf verschiedene Chips umfasst.5 Shima spricht in seinem Zeitzeugeninterview von sieben LSI-Chips, mit denen er die Idee verallgemeinert habe.6 Am Entwurf arbeiteten Federico Faggin, Ted Hoff, Stan Mazor und Masatoshi Shima.21 Den ersten voll funktionsfähigen 4004 bekam Busicom im März 1971.4

Weil Busicom den Chipsatz in Auftrag gegeben hatte, lagen die Rechte daran zunächst allein bei Busicom, und Intel durfte den 4004 an niemanden sonst verkaufen.3 Im Mai 1971 kaufte Intel-Chef Robert Noyce auf Drängen des Entwicklerteams die Rechte für alle Anwendungen außer Tischrechnern zurück und erstattete Busicom dafür 60.000 Dollar, die das Unternehmen in die Entwicklung gesteckt hatte.1 Gefertigt wurde der Chip nach der IEEE Computer Society in einem 10-Mikrometer-Verfahren; dieselbe Quelle schreibt ihm zu, den Weg zu Rechnern auf Mikroprozessorbasis bereitet zu haben.4

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