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Quantinuum bringt 2025 den Ionenfallen-Rechner Helios mit 98 Qubits heraus

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Am 5. November 2025 stellte Quantinuum den Quantenrechner Helios mit 98 Bariumionen vor. Nach Unternehmensangaben bildet er 48 fehlerkorrigierte logische Qubits mit je zwei physikalischen; welche Qubit-Technik sich durchsetzt, ist offen.

Am 5. November 2025 stellte das Unternehmen Quantinuum seinen Quantenrechner Helios vor und brachte ihn auf den Markt.12 Helios hält 98 Bariumionen in einer fest und rechnet mit ihnen als .24 Der Vorgänger H2 arbeitete nach MIT Technology Review mit 56 Ytterbium-Qubits.2 Der Rechner steht in einer Anlage von Quantinuum in Colorado und ist über einen Cloud-Dienst oder zur Aufstellung beim Kunden zu haben.21 Programmiert wird er in der neuen, an Python angelehnten Sprache Guppy, die klassische und Quantenrechnung in einem Programm verbindet.13

Quantinuum gibt die Genauigkeit von Zwei-Qubit-Gattern mit 99,921 Prozent an, die von Ein-Qubit-Gattern mit 99,9975 Prozent.1 Das begleitende Paper auf arXiv nennt für dieselben Operationen mittlere Fehlerraten von 7,9 · 10^-4 und 2,5 · 10^-5.4 Der Physiker Rajibul Islam von der University of Waterloo, der nicht für Quantinuum arbeitet, sagte MIT Technology Review, nach seinem Wissen erreiche keine andere Plattform diesen Wert.2 Für logische Qubits meldet Quantinuum drei Werte: 94 mit Fehlererkennung in einem verschränkten Zustand, 50 mit Fehlererkennung in einer Magnetismus-Simulation und 48 mit Fehlerkorrektur, jeweils besser als die physikalischen Qubits.1 Die 48 fehlerkorrigierten logischen Qubits entsprechen nach The Next Platform einem Verhältnis von zwei physikalischen zu einem logischen Qubit.3 Zum Vergleich nennt MIT Technology Review, dass Google 2024 für ein 105 physikalische einsetzte.2

David Hayes von Quantinuum sagte The Next Platform, Helios befinde sich ziemlich sicher im Bereich des Quantenvorteils.3 Für 2027 plant Quantinuum den Nachfolger Sol, zwei Jahre später Apollo.3 Sol soll nach MIT Technology Review 192 physikalische Qubits haben, Apollo Tausende und vollständig fehlertolerant sein.2 Welche Art von Qubit sich langfristig durchsetzt, ist nach MIT Technology Review offen.2

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