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Ein Harvard-Team zeigt 2025 eine fehlertolerante Architektur mit bis zu 448 Atom-Qubits

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Im November 2025 beschrieb ein von Harvard geführtes Team in Nature eine Architektur für fehlertolerantes Quantenrechnen mit bis zu 448 neutralen Atomen. Die Fehlerkorrektur arbeitete unter der Schwelle; bis zu einem großen Rechner mit Millionen Qubits bleibt es nach den Autoren ein weiter Weg.

Im November 2025 veröffentlichte ein von Harvard geführtes Team in Nature eine Architektur für fehlertolerantes Quantenrechnen mit neutralen Atomen.13 Die Online-Fassung trägt das Datum des 10. November 2025.1 Die Forscher setzten bis zu 448 Atome als ein, die in umordenbaren Anordnungen gehalten wurden.12 Nach PostQuantum handelt es sich um Rubidiumatome, die in optischen Pinzetten festgehalten werden.3 Das System unterdrückt Fehler unter einer kritischen Schwelle, ab der zusätzliche Qubits die Fehler verringern statt vermehren.23 Geleitet wurde die Zusammenarbeit, an der das MIT beteiligt war, von Mikhail Lukin, Markus Greiner und Vladan Vuletić; das Team arbeitet mit der aus Harvard- und MIT-Laboren ausgegründeten Firma QuEra Computing zusammen.2

Zur Fehlerkorrektur nutzte das Team Oberflächencodes und erreichte in einem Testschaltkreis über vier Runden eine Leistung um den Faktor 2,14 unter der Schwelle.1 PostQuantum erläutert, dass der Wechsel von einem Code der Distanz 3 zu einem der Distanz 5 die logische Fehlerrate je Runde etwa halbierte, von rund 1,3 auf rund 0,6 Prozent.3 Dazu trugen erkannte Atomverluste und ein Decoder auf Basis maschinellen Lernens bei.13 Außerdem führte das Team Schaltungen mit Dutzenden logischen Qubits und Hunderten logischen Teleportationen aus, ohne dass die innere Entropie des Systems anstieg.1 QuEra, Partner der Gruppe, spricht von bis zu 96 logischen Qubits.4

Die Autoren schreiben selbst, großskaliges fehlertolerantes Quantenrechnen bleibe eine gewaltige Herausforderung.1 Erstautor Dolev Bluvstein sagte, bis zu einem sehr großen Rechner mit Millionen Qubits seien noch viele technische Hürden zu nehmen; erstmals gebe es aber eine Architektur, die konzeptionell skalierbar sei.2 PostQuantum hält fest, dass das System noch weit von den Millionen Qubits entfernt ist, die ein Rechner zum Brechen der RSA-Verschlüsselung bräuchte.3

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