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IBM stellt 2025 die Quantenprozessoren Nighthawk und Loon vor

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Am 12. November 2025 stellte IBM die Quantenprozessoren Nighthawk und Loon vor. Loon soll die Bauteile für einen fehlertoleranten Quantenrechner zeigen, den IBM bis 2029 ankündigt.

Am 12. November 2025 stellte IBM auf seiner jährlichen Quantum Developer Conference zwei neue Quantenprozessoren vor, Nighthawk und Loon.12 Nighthawk verbindet 120 über 218 einstellbare Koppler mit ihren jeweils vier nächsten Nachbarn in einem quadratischen Gitter.12 Nach IBM lassen sich darauf Schaltungen mit bis zu 5.000 Zwei-Qubit-Gattern ausführen.1 Nutzer sollten den Prozessor bis Ende 2025 erhalten.14

Loon nennt IBM einen experimentellen Prozessor, der erstmals alle wesentlichen Bauteile für fehlertolerantes Quantenrechnen zeige.13 Dazu gehören mehrere Leitungsebenen auf dem Chip, über die längere Verbindungen auch Qubits koppeln, die keine Nachbarn sind.1 Solche Koppler braucht IBM für , mit denen es Fehler korrigieren will.5 Außerdem gab IBM an, Fehler mit herkömmlicher Rechentechnik in weniger als 480 Nanosekunden dekodiert zu haben, ein Jahr früher als geplant.1 Jay Gambetta, Leiter von IBM Research, sagte, Loon brauche viel mehr Metallschichten als Nighthawk und sei der vorgesehene Weg zu fehlertoleranten Rechnern bis 2029.4

Die Prozessoren sind Teil eines Fahrplans, nach dem IBM bis Ende 2026 einen Quantenvorteil und bis 2029 fehlertolerantes Quantenrechnen erreichen will.12 Der dafür geplante Rechner Starling soll nach IBM mit 200 logischen Qubits 100 Millionen Quantenoperationen ausführen.5 Nach IEEE Spectrum und The Next Platform will IBM ihn bis 2028 bauen und ein Jahr später aus einem Rechenzentrum in Poughkeepsie bereitstellen.52 IBM erklärte, als einziges Unternehmen in der Lage zu sein, Software, Hardware, Fertigung und Fehlerkorrektur zugleich voranzubringen; Semafor nannte das einen ehrgeizigen Anspruch, weil IBM gegen finanzstarke Start-ups und Google antrete.3 Der Analyst Mark Horvath hatte im Juni 2025 gegenüber IEEE Spectrum gesagt, der modulare Ansatz von IBM könne sich als schwierig erweisen.5

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