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IBM-Z-Prozessor führt Arm- und Z-Befehle im selben Kern aus

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IBM stellte am 24. August 2026 auf der Hot Chips einen Prozessor für künftige IBM-Z- und LinuxONE-Systeme vor. Jeder seiner Kerne führt IBMs z/Architecture und den Arm-Befehlssatz nativ aus.

IBM stellte am 24. August 2026 auf der Konferenz Hot Chips einen Prozessor für künftige Systeme der Reihen IBM Z und LinuxONE vor.12 Jeder Kern führt sowohl IBMs z/Architecture als auch den Arm- nativ aus; getrennte Arm-Kerne gibt es nicht.14 Der Chip wird in einem 2-Nanometer-Verfahren gefertigt und hat 11 Hochleistungskerne mit einem Takt von über 5,7 GHz.35 Einen Produktnamen hat IBM dem Prozessor noch nicht gegeben.12

Die Arm-Unterstützung ist vollständig in Hardware umgesetzt und nicht emuliert; sie umfasst AArch64 in der Version 9.3 mit den Vektorerweiterungen SVE und SVE2.1 Jeder Kern bearbeitet zwei Threads zugleich und hat 36 MB eigenen L2-Cache, aus dem IBM einen virtuellen L3-Cache von 432 MB und einen virtuellen L4-Cache von 3,5 GB bildet.15 IBM nutzt dafür vorhandene Teile der z/Architecture wie die Sprungvorhersage und ergänzt Steuerlogik, die neben der Big-Endian-Ordnung von z/Architecture die Little-Endian-Ordnung von Arm verarbeitet.1 Im April 2026 hatten IBM und Arm ihre Zusammenarbeit angekündigt, und der Prozessor ist deren erstes Ergebnis auf Chipebene.14 Damals war noch davon die Rede, Arm-Programme über Virtualisierung und Emulation auf IBM-Hardware laufen zu lassen.2

IBM Z läuft seit sechs Jahrzehnten auf IBMs eigenem Befehlssatz.5 Jon Peddie Research sieht den Nutzen darin, dass Arm-Programme für Cloud und KI ohne Portierung auf IBM Z laufen und z/OS-Anwendungen die Plattform nicht verlassen müssen.5 Ausgeliefert wird der Prozessor noch nicht; Jon Peddie Research erwartet ihn 2028 mit der nächsten Großrechner-Generation z18.5

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