Arrhenius: Linköping weiht 2026 einen EuroHPC-Supercomputer ein
Am 8. September 2026 wird an der Universität Linköping der EuroHPC-Supercomputer Arrhenius eingeweiht. Er leistet mehr als 60 Petaflops und stand im Juni 2026 auf Platz 42 der TOP500-Liste.
Am 8. September 2026 wurde an der Universität Linköping der Supercomputer Arrhenius eingeweiht.1,2,3 Die Einweihung richteten das EuroHPC Joint Undertaking und die schwedische National Academic Infrastructure for Supercomputing (NAISS) gemeinsam aus.1 Das Band durchschnitten unter anderen Anders Dam Jensen, Direktor des EuroHPC Joint Undertaking, und Jan-Ingvar Jönsson, Rektor der Universität Linköping.2 Arrhenius ist Schwedens erster Supercomputer im europäischen EuroHPC-Verbund und gehört zur Infrastruktur von NAISS, deren Sitz die Universität Linköping ist.3
Der Rechner schafft mehr als 60 , also mehr als 60 Billiarden Rechenoperationen je Sekunde.1,6 EuroHPC führt ihn als Rechner der mittleren Leistungsklasse.1 In der TOP500-Liste vom Juni 2026 stand er auf Platz 42.1,6 Mit mehr als 61 Milliarden Rechenoperationen je Watt kam er in der Green500-Liste auf Platz 24.1 Den Vertrag mit HPE hatte EuroHPC im Juli 2025 geschlossen, mit einem geschätzten Gesamtwert von 68,5 Millionen Euro.4,5 Bis zu 35 Prozent trägt das EuroHPC Joint Undertaking aus dem Programm Digitales Europa, dazu kommen Beiträge des Schwedischen Forschungsrats an NAISS.5
In Betrieb war Arrhenius schon seit Ende Mai.3 Über eine Ausschreibung für KI in der Wissenschaft rechneten europäische Nutzer schon vor der Einweihung darauf.1 Der Umzug der Nutzer von älteren Systemen soll im Januar 2027 abgeschlossen sein.3 Benannt ist der Rechner nach dem schwedischen Geologen und Chemiker Carl Axel Arrhenius, der das Mineral Gadolinit entdeckte.3
Siehe auch
- LineShine löst 2026 El Capitan an der Spitze der TOP500 ab 2026 Die TOP500-Liste vom Juni 2026, in der Arrhenius auf Platz 42 stand.