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Transistor: Bardeen und Brattain verstärken 1947 ohne Röhre

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Am 16. Dezember 1947 verstärkten Bardeen und Brattain bei den Bell Labs ein Signal mit Germanium statt mit einer Röhre. Für den Transistoreffekt erhielten sie 1956 mit Shockley den Nobelpreis für Physik.

Am 16. Dezember 1947 verstärkten John Bardeen und Walter Brattain bei den Bell Telephone Laboratories erstmals ein elektrisches Signal mit einem Halbleiterbauteil.12 Am 23. Dezember führten sie das Gerät in Murray Hill, New Jersey, der Laborleitung vor.21 Ihr Vorgesetzter William Shockley sprach von einem „magnificent Christmas present“.1

Die Gruppe suchte nach , die die unzuverlässigen und elektromechanischen Schalter im Telefonnetz der Bell-Gesellschaften ersetzen sollten.1 Bardeen und Brattain setzten zwei dicht beieinanderliegende Goldkontakte auf ein kleines Plättchen aus hochreinem Germanium.1 Die Spannung an einem Kontakt steuerte den Strom durch den anderen und verstärkte das Eingangssignal bis zum Hundertfachen.1 Anders als bei einer Röhre setzte die Verstärkung sofort ein, ohne Aufwärmzeit.2 Wie das Bauteil genau arbeitete, war damals unklar, weil man die Leitung durch Löcher und Elektronen in Halbleitern erst in Ansätzen verstand.3

Bell Labs stellte den Transistor am 30. Juni 1948 auf einer Pressekonferenz in New York vor.12 Die New York Times berichtete darüber in wenigen Absätzen auf Seite 46.2 Ein kommerzieller Erfolg wurde diese erste Bauform nicht.3 Shockley entwickelte den Flächentransistor, der 1950 erstmals vorgeführt wurde.3 Bell Labs stellte ihn 1951 vor; er war leichter herzustellen und zu verwenden.2 Shockley, Bardeen und Brattain erhielten 1956 gemeinsam den Nobelpreis für Physik, für ihre Forschung an Halbleitern und die Entdeckung des Transistoreffekts.42

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