Einträge zu diesem Thema (9)
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1217
Charter of the Forest verkleinert 1217 die Königsforste Englands
Am 6. November 1217 wird in England die Charter of the Forest ausgegeben. Sie entlässt Wälder aus dem königlichen Forstrecht, schafft Leibes- und Lebensstrafen für Wildfrevel ab und gibt freien Männern Rechte in ihren Wäldern. -
1079
New Forest wird 1079 Jagdforst Wilhelms des Eroberers
Wilhelm der Eroberer erklärte das Gebiet 1079 zu seiner Nova Foresta, einem königlichen Jagdgebiet unter strengem Forstrecht. Ob dafür Dörfer geräumt wurden, ist seit dem Mittelalter umstritten. -
690
Ines Gesetze für Wessex bestrafen Brand und Fällen im Wald
König Ine von Wessex setzt zwischen 688 und 694 Bußen für Bäume fest: 60 Schilling für einen verbrannten, je 30 für bis zu drei gefällte. Überliefert sind seine Gesetze nur als Anhang zu denen Alfreds. -
622
Haram von Medina: Muhammad verbietet dort Baumfällen und Jagd
Im frühen 7. Jahrhundert erklärt Muhammad Medina zum Schutzbezirk: Zwischen den Lavafeldern dürfen keine Bäume gefällt und kein Wild getötet werden. Bei al-Naqīʿ richtet er einen ḥimā für die Reiterei ein. -
118
Hadrians Waldinschriften im Libanon reservieren vier Baumarten
Im 2. Jahrhundert n. Chr. ließ Kaiser Hadrian im Libanongebirge Wälder mit Felsinschriften als kaiserlichen Besitz abgrenzen. Vier Baumarten waren vorbehalten; wozu, deuten die Quellen verschieden. -
5
Xuanquan-Edikt von 5 n. Chr. schont Bäume, Tiere und Teiche
Ein Edikt von 5 n. Chr. mit Monatsverordnungen für die vier Jahreszeiten steht auf einer Wand der Han-Poststation Xuanquanzhi bei Dunhuang. Es verbietet unter anderem, im Frühjahr Bäume zu fällen. -
217 v. Chr.
Tianlü der Qin aus Shuihudi verbietet das Holzfällen im Frühjahr
Bambusstreifen aus einem Qin-Grab in Shuihudi, 1975 gefunden, enthalten das Statut über Felder (Tianlü). Es verbot im Frühjahr, Bäume zu fällen und Wasserläufe aufzustauen. -
240 v. Chr.
Lex luci Spoletina schützt einen heiligen Hain bei Spoleto
Zwei Grenzsteine aus der Gegend von Spoleto halten im 3. Jahrhundert v. Chr. ein Gesetz über einen Jupiter geweihten Hain fest. Wer ihn verletzte, schuldete ein Rind als Sühneopfer, bei Vorsatz zusätzlich 300 As. -
242 v. Chr.
Ashokas fünftes Säulenedikt verbietet das Töten vieler Tierarten
Im fünften Säulenedikt ließ der Maurya-König Ashoka eine Liste von Tieren verkünden, die nicht getötet werden durften. Das Edikt verbietet auch, Wälder ohne Grund abzubrennen, und legt Schonfristen fest.