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Red No. 3: FDA widerruft 2025 die Zulassung für Lebensmittel

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Am 15. Januar 2025 widerrief die US-Behörde FDA die Zulassung des Farbstoffs Red No. 3 für Lebensmittel und eingenommene Arzneimittel. Grund war ein Gesetz von 1960, nicht ein beim Menschen belegtes Krebsrisiko.

Am 15. Januar 2025 widerrief die US-Lebensmittelbehörde FDA die Zulassung des Farbstoffs FD&C Red No. 3 für Lebensmittel und eingenommene Arzneimittel.42 Sie gab damit einer Petition von 2022 statt, die zwei Dutzend Fürsprecher für Lebensmittelsicherheit und Gesundheit eingereicht hatten.21 Angeführt hatte sie das Center for Science in the Public Interest.2 Hersteller haben bis zum 15. Januar 2027 Zeit, Lebensmittel umzustellen, bei Arzneimitteln gilt der 18. Januar 2028.1 Ein Einspruch setzte die Anordnung zunächst aus; im August 2026 wies die FDA ihn zurück, und die Fristen blieben bestehen.5

Rechtsgrundlage ist die , die verlangt, jeden Zusatzstoff zu verbieten, der bei Menschen oder Tieren Krebs auslöst.23 Eingeführt wurde sie 1960 mit dem Color Additives Amendment.1 Zwei Studien hatten bei männlichen Ratten, die hohen Dosen ausgesetzt waren, Krebs gezeigt.1 Den Mechanismus, einen hormonellen Vorgang bei männlichen Ratten, gibt es nach Angaben der Behörde beim Menschen nicht, und ein Krebsrisiko für Menschen ist nicht belegt.1 Das Verbot folgt damit aus dem Gesetz, nicht aus einem nachgewiesenen Risiko für Menschen.4 Der Farbstoff steckte vor allem in Süßigkeiten, Kuchen, Keksen und Glasuren1 und gab Maraschino-Kirschen ihr leuchtendes Rot.2

In Kosmetika und äußerlich angewandten Arzneimitteln hatte die FDA den Farbstoff schon 1990 nicht zugelassen, während er in Lebensmitteln erlaubt blieb.23 In Europa, Australien und Neuseeland durfte er in Lebensmitteln schon vorher nur für bestimmte Kirschen verwendet werden.23 In Kalifornien ist er in Lebensmitteln ab Januar 2027 verboten.2

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