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Doom erscheint als Shareware mit der ersten von drei Episoden

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id Software stellte am 10. Dezember 1993 die erste Episode von Doom kostenlos ins Netz. Das Spiel prägte sowohl das Genre als auch ein Geschäftsmodell, das heute üblich ist.

Am 10. Dezember 1993 veröffentlichte id Software die -Fassung von Doom.2 Das Entwicklerteam von id Software leiteten John Carmack und John Romero.1 Frei verfügbar war die erste von drei Episoden mit neun vollständigen Abschnitten; wer den Rest wollte, musste zahlen.12 Dieses Vorgehen — der erste Teil kostenlos, der Ertrag über den digitalen Verkauf des Übrigen — beschreibt das Strong Museum als Vorwegnahme eines Geschäftsmodells, das den Markt heute beherrscht.1 Das Centre for Computing History führt die Verbreitung über Mailboxen als eigene Pionierleistung des Vertriebswegs und datiert die Erstausgabe für MS-DOS auf Dezember 1993.3

Technisch trennte Doom die Grundfunktionen des Programms von Inhalten wie der Grafik.1 Das machte es leicht, das Spiel zu verändern, und andere Entwickler bauten ihre Spiele nach demselben Muster.1 Bald bauten auch Spieler eigene Level, Gegner und Waffen; id hatte das nicht vorgesehen, nahm es aber an.2 Das Spiel machte das Genre des populär und wirkte auf spätere Titel wie GoldenEye 007, Half-Life und Halo.1 Nach Darstellung von John Romero blieb die Spielfigur absichtlich namenlos, damit die Spielenden sich leichter mit ihr gleichsetzen.1

Nach dem Anschlag an der Columbine High School im April 19994 wurde Doom zum Sinnbild der Auseinandersetzung über Gewalt in Videospielen.1 Das Museum hält dazu fest, dass die Forschung die Behauptung nicht stützt, das Spielen solcher Spiele erhöhe die Neigung zu tatsächlicher Gewalt.1 2015 wurde Doom in die World Video Game Hall of Fame aufgenommen.1

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