--- id: doom-1993 title: Doom erscheint als Shareware mit der ersten von drei Episoden date: '1993-01-01' datePrecision: year dateSources: - s1 - s3 summary: >- id Software stellte am 10. Dezember 1993 die erste Episode von Doom kostenlos ins Netz. Das Spiel prägte sowohl das Genre als auch ein Geschäftsmodell, das heute üblich ist. themeId: theme-vertrieb-ueber-das-netz verification: verified sources: - key: s1 title: DOOM publisher: The Strong National Museum of Play url: https://www.museumofplay.org/games/doom/ accessedAt: '2026-09-17' - key: s2 title: 10 Years of Doom publisher: Doomworld url: https://www.doomworld.com/10years/ accessedAt: '2026-09-17' - key: s3 title: Doom — disks only, Sammlungseintrag publisher: Centre for Computing History url: https://www.computinghistory.org.uk/det/62793/Doom-disks-only/ accessedAt: '2026-09-18' - key: s4 title: Report of Governor Bill Owens' Columbine Review Commission publisher: State of Colorado, Columbine Review Commission url: https://schoolshooters.info/sites/default/files/Columbine%20-%20Governor's%20Commission%20Report.pdf accessedAt: '2026-10-15' provenance: origin: recherche reviewedBy: recherche reviewedAt: '2026-09-17' seeAlso: - id: playstation-1994 note: >- Ein Jahr später verschiebt sich das Geschäft wieder auf geschlossene Geräte. - id: mojang-microsoft-2014 note: Auch dort trägt eine offene Bearbeitungskultur den Erfolg. --- Am 10. Dezember 1993 veröffentlichte id Software die Shareware-Fassung von Doom.[^s2] Das Entwicklerteam von id Software leiteten John Carmack und John Romero.[^s1] Frei verfügbar war die erste von drei Episoden mit neun vollständigen Abschnitten; wer den Rest wollte, musste zahlen.[^s1][^s2] Dieses Vorgehen — der erste Teil kostenlos, der Ertrag über den digitalen Verkauf des Übrigen — beschreibt das Strong Museum als Vorwegnahme eines Geschäftsmodells, das den Markt heute beherrscht.[^s1] Das Centre for Computing History führt die Verbreitung über Mailboxen als eigene Pionierleistung des Vertriebswegs und datiert die Erstausgabe für MS-DOS auf Dezember 1993.[^s3] Technisch trennte Doom die Grundfunktionen des Programms von Inhalten wie der Grafik.[^s1] Das machte es leicht, das Spiel zu verändern, und andere Entwickler bauten ihre Spiele nach demselben Muster.[^s1] Bald bauten auch Spieler eigene Level, Gegner und Waffen; id hatte das nicht vorgesehen, nahm es aber an.[^s2] Das Spiel machte das Genre des Ego-Shooters populär und wirkte auf spätere Titel wie GoldenEye 007, Half-Life und Halo.[^s1] Nach Darstellung von John Romero blieb die Spielfigur absichtlich namenlos, damit die Spielenden sich leichter mit ihr gleichsetzen.[^s1] Nach dem Anschlag an der Columbine High School im April 1999[^s4] wurde Doom zum Sinnbild der Auseinandersetzung über Gewalt in Videospielen.[^s1] Das Museum hält dazu fest, dass die Forschung die Behauptung nicht stützt, das Spielen solcher Spiele erhöhe die Neigung zu tatsächlicher Gewalt.[^s1] 2015 wurde Doom in die World Video Game Hall of Fame aufgenommen.[^s1] Ende der Datei: 4 Quellen.