Berlin schaltet das analoge Antennenfernsehen ab
Am 4. August 2003 endet in Berlin das analoge Fernsehen über Antenne; wer seither terrestrisch empfängt, braucht einen DVB-T-Empfänger. Die Fernseh- und Kinotechnische Gesellschaft nennt das eine weltweite Premiere.
Am 4. August 2003 wurde in Berlin das analoge terrestrische Fernsehen endgültig abgeschaltet.1,5 Die Fernseh- und Kinotechnische Gesellschaft nennt den Schritt eine weltweite Premiere.2 Vorbereitet hatten ihn ARD, ORB, SFB, ZDF, ProSiebenSat.1, RTL und die Medienanstalt Berlin-Brandenburg in einer gemeinsamen Vereinbarung.3
Statt 12 analog verbreiteter Programme sollten es mehr als 20 digitale werden.3 Laut heise online waren bis Anfang August über 170.000 der nötigen verkauft.4 Damit auch Sozialhilfeempfänger die Boxen bekamen, wurden nach dem Bericht weitere 500.000 Euro ausgegeben.4
2004 folgten Hamburg und Bremen sowie große Teile Niedersachsens, Nordrhein-Westfalens, Hessens und Bayerns.1 Bundesweit endete das analoge Antennenfernsehen am 25. November 2008.2 Die -Ausstrahlung wurde später Schritt für Schritt durch DVB-T2 HD ersetzt.1 Seither senden die großen Privatsender ihre HD-Programme verschlüsselt.1
Siehe auch
- Fernsehsender Paul Nipkow beginnt in Berlin regelmäßig zu senden 1935 In derselben Stadt begann das regelmäßige Fernsehprogramm über Antenne.
- In Ludwigshafen beginnt das Privatfernsehen 1984 Das Kabel, mit dem das Privatfernsehen kam, blieb der Konkurrent der Antenne.
- Der Medienstaatsvertrag löst den Rundfunkstaatsvertrag ab 2020 Wer welches Programm auf welchem Weg verbreiten darf, regelt später dieser Vertrag.