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Unterweisungen des Schuruppak sind um 2500 v. Chr. aufgeschrieben

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ZeitalterAltertum

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Eine Tafel aus Salabih, um 2500 v. Chr. beschrieben, enthält die sumerischen Lebensregeln, die als Unterweisungen des Schuruppak bekannt sind. Erst die altbabylonische Fassung stellt sie in den Zusammenhang der Sintflut.

Die „Unterweisungen des Schuruppak“ sind eine sumerische Sammlung von Lebensregeln und zählen nach der World History Encyclopedia zu den ältesten erhaltenen Werken philosophischer Literatur.4 In Salabih, rund zwanzig Kilometer nordöstlich von Nippur, fand das Oriental Institute der University of Chicago eine Tafel mit einer Fassung des Textes, die Samuel Noah Kramer auf etwa 2500 v. Chr. datierte.2 Vorher kannte man die Eingangszeilen nur von Tafeln aus der ersten Hälfte des 2. Jahrtausends v. Chr.2 Die Cuneiform Digital Library Initiative datiert die Tafel aus Salabih auf etwa 2600 bis 2500 v. Chr.6 Jeremy Normans HistoryofInformation datiert den Text auf etwa 2600 bis 2500 v. Chr.,5 die World History Encyclopedia gibt für das Werk die Spanne von 2500 bis 2000 v. Chr. an.4

In der Fassung, die das Electronic Text Corpus of Sumerian Literature übersetzt, gibt Schuruppak, der Sohn des Ubar-Tutu, seinem Sohn Ziusudra Anweisungen.1 Man solle keinen Esel kaufen, der schreit, nichts stehlen und nicht in ein Haus einbrechen.1 Der Text setzt zweimal mit einer neuen Unterweisung des Vaters an.1 Solche sollte nach der World History Encyclopedia zu einem Verhalten anhalten, das den Werten und Maßstäben der Gesellschaft entsprach.4

Nach dem Assyriologen Walther Sallaberger gehört der Text zu den wenigen, die die Neuordnung des literarischen und lexikalischen Korpus am Ende des 3. Jahrtausends überstanden.3 Außer ihm und einigen Sprichwörtern überstand diese Überarbeitung nur die Tempelhymne von Kesch.3 Die altbabylonische Fassung umfasst 290 Zeilen.3 Erst sie stellt den Text in den Zusammenhang der Sintflut: Schuruppak steht nun zwischen Ubar-Tutu als Vater und Ziusudra, dem Helden der Flut, als Sohn.3 Kramer hatte für die frühe Tafel vermutet, der Sohn sei Ziusudra, aber festgehalten, dass der Name dort nicht im Text steht.2

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