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Der Louvre öffnet am 10. August 1793 als Museum der Republik

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Am ersten Jahrestag des Sturzes Ludwigs XVI. eröffnete die Revolutionsregierung im Louvre das Muséum central des arts. Es zeigte königliche Sammlungen und beschlagnahmte Kunst; für das Publikum öffnete es erst im November.

Am 10. August 1793, dem ersten Jahrestag des Sturzes Ludwigs XVI., eröffnete die Revolutionsregierung den Louvre als öffentliches Museum.31 Es hieß Muséum central des arts und zeigte seine Werke in der Grande Galerie.45 Nach dem Louvre selbst schloss es gleich wieder für Umbauten, und das Publikum kam erst vom 18. November an.16 Vollständig zugänglich war es nach der Britannica erst 1801.4

Den Beschluss hatte der Nationalkonvent am 27. Juli 1793 gefasst.58 Am 16. September 1792 hatten die Abgeordneten beschlossen, die Kunstwerke aus den königlichen Häusern zu sichten, und gesammelt wurden sie in der Grande Galerie.8 Der französische Senat nennt dieses Datum als das des Gründungsdekrets und die Einweihung am 12. August 1793.7 Schon am 26. Mai 1791 hatte die Verfassunggebende Versammlung den Louvre zugleich zur Wohnung des Königs und zur Vereinigung von Wissenschaften und Künsten bestimmt.5 Gezeigt wurden Werke aus den königlichen Sammlungen und Kunst, die Emigranten und Kirchen weggenommen worden war.62 An Werktagen war es den Künstlern vorbehalten, am Wochenende dem allgemeinen Publikum.2

Nach der Kunsthistorikerin Elizabeth Rodini konnte jeder Bürger kommen, und die Botschaft lautete, dass der Besitz der Monarchie nun dem Volk gehörte.3 Unter Napoleon füllte sich das Museum mit Beute aus den Feldzügen und hieß Musée Napoléon.34 Nach seinem Sturz verlangte der Wiener Kongress 1815 die Rückgabe der geraubten Werke; viele, aber nicht alle kehrten an ihre früheren Besitzer zurück.43

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