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Sixtus IV. schenkt 1471 dem römischen Volk antike Bronzen auf dem Kapitol

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ZeitalterMittelalter

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Papst Sixtus IV. schenkte 1471 dem römischen Volk antike Bronzen aus dem Lateran, die auf das Kapitol kamen. Aus ihnen wurden die Kapitolinischen Museen, die 1734 für Besucher öffneten.

Papst Sixtus IV. schenkte 1471 dem römischen Volk eine Gruppe antiker Bronzestatuen, die bis dahin im Lateran aufbewahrt worden waren.13 Dazu gehörten nach dem Museum die Wölfin, der Dornauszieher, der sogenannte Camillus und der Kolossalkopf Konstantins mit Globus und Hand.1 Die Wölfin selbst gilt inzwischen als mittelalterlich.5 Nach der Stadt Rom fand die feierliche Übergabe am 15. Dezember 1471 statt.2 Die Statuen kamen vom Lateran auf das Kapitol und bildeten dort den Kern der späteren Kapitolinischen Sammlungen.45

Das Museum beschreibt die Schenkung als Rückgabe der Zeugnisse vergangener Größe an die Stadt.1 Ihr symbolischer Wert stieg nach dieser Darstellung durch den Ort: Das Kapitol war das religiöse Zentrum des antiken Rom und seit dem Mittelalter Sitz der städtischen Ämter.1 Nach Treccani wuchs die Sammlung danach durch Schenkungen weiterer Päpste und nach 1870 durch Funde aus städtischen Grabungen.3

Für Besucher geöffnet wurden die Kapitolinischen Museen nach Treccani erst 1734.3 Die Stadt Rom verlegt in dieses Jahr die Idee des ersten modernen Museums, eines Ortes, an dem Werke mit erzieherischem Zweck öffentlich zu sehen waren, damals für Künstler und Gelehrte.2 Das Getty nennt die 1471 von Sixtus IV. gegründeten Kapitolinischen Museen das älteste öffentliche Kunstmuseum der Welt.4 Die Stadt Rom spricht vom ältesten Museum der Welt, Treccani zurückhaltender von einer der ältesten Sammlungen der Welt.23

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