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In einem römischen Weinberg wird 1506 die Laokoon-Gruppe gefunden

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Im Januar 1506 wurde in Rom die Marmorgruppe des Laokoon ausgegraben und sofort als das Werk erkannt, das Plinius beschrieben hatte. Papst Julius II. kaufte sie für den Statuenhof des Belvedere; der Vatikan sieht darin den Anfang seiner Museen.

Im Januar 1506 stieß man in einem Weinberg des Felice de Fredis in Rom auf eine antike Marmorgruppe.52 Der Architekt Giuliano da Sangallo erkannte in ihr nach dem Bericht seines Sohnes sofort den Laokoon, den Plinius beschrieben hatte.5 Mit ihm hatte Papst Julius II. Michelangelo geschickt, um den Fund zu begutachten.6 Plinius schreibt das Werk den Bildhauern Hagesandros, Polydoros und Athanodoros von Rhodos zu.61

Julius II. kaufte die Gruppe und ließ sie im Statuenhof des Belvedere aufstellen.15 Nach National Geographic geschah das im März 1506.5 Kardinal Tarcisio Bertone nannte 2006 den Einzug der Gruppe in den Vatikan den Anfang der päpstlichen Sammlungen, aus denen die heutigen Vatikanischen Museen wurden.4

Den Fundtag geben die Vatikanischen Museen in ihrem Katalog mit dem 10. Januar an, Bertone und National Geographic nennen den 14. Januar.245 Wann die Gruppe selbst entstand, ist umstritten: Der Katalog nennt 40 bis 20 v. Chr., Smarthistory eine Spanne von 150 v. Chr. bis 70 n. Chr.26 Eine ältere These hält sie für eine Kopie aus der Zeit des Tiberius nach einem Bronzeoriginal um 140 v. Chr.7 Die World History Encyclopedia hält die Datierung ins 2. Jahrhundert v. Chr. für überholt und setzt die Gruppe ins frühe 1. Jahrhundert n. Chr.8 1905 erkannte der Archäologe Ludwig Pollak in der Werkstatt eines römischen Steinmetzen den fehlenden rechten Arm des Vaters.758 Vatican News verweist dagegen auf einen Brief Pollaks von 1903, in dem er den Fund meldete; 1906 schenkte er den Arm den päpstlichen Sammlungen.3 Filippo Magi setzte ihn 1957 an die Statue.7

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