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"Vague, but exciting" — der Vorschlag, aus dem das Web wurde

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Am 12. März 1989 verteilt Tim Berners-Lee am CERN ein Papier mit dem Titel "Information Management: A Proposal". Es beschreibt kein Netz, sondern ein Ablageproblem — und schlägt als Lösung ein verteiltes Hypertext-System vor. Bewilligt wird es zunächst nicht.

Am 12. März 1989 verteilte Tim Berners-Lee am Kernforschungszentrum CERN in Genf ein Papier an seine Kollegen.2 Es trug den Titel "Information Management: A Proposal" und richtete sich an die Leitung des Hauses.1 Sein Vorgesetzter Mike Sendall schrieb darauf: "Vague, but exciting".4

Am CERN blieben Forscher typischerweise zwei Jahre; mit ihnen ging laufend Wissen verloren, obwohl es oft dokumentiert war — es ließ sich nur nicht wiederfinden.1 Viele wertvolle Informationen lagen am CERN verstreut und wären leichter zu finden gewesen, wären sie miteinander verknüpft.2

Als Lösung schlug er ein System vor, in dem Dokumente frei miteinander verknüpft werden statt in einer festen Ordnerhierarchie zu liegen: ein "Netz" von Notizen mit Verweisen dazwischen, in dem Personen, Dokumente, Projekte und Begriffe Knoten sind und die Verweise ihre Beziehung benennen.1 Speicherung und Anzeige sollten getrennt sein, und der Zugriff sollte von unterschiedlichen Rechnertypen aus möglich sein; bestehende Bestände wie Nachrichtensysteme oder das Telefonbuch sollten über Zugänge als sichtbar werden.1

Im Mai 1990 wurde derselbe Vorschlag erneut in Umlauf gebracht; im September gab Mike Sendall den Kauf eines NeXT-Rechners frei und ließ Berners-Lee das System bauen.3 Im Oktober begann die Arbeit an einem Programm, das und Editor zugleich war; zu Weihnachten 1990 ließen sich Browser und Editor vorführen.3

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