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ActivityPub wird 2018 W3C-Empfehlung für föderierte soziale Netze

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Am 23. Januar 2018 veröffentlichte das W3C ActivityPub als Empfehlung, ein Protokoll, über das Server sozialer Netze einander Inhalte zustellen. Mastodon setzte es schon vorher ein.

Am 23. Januar 2018 veröffentlichte das World Wide Web Consortium ActivityPub als W3C-Empfehlung.13 Vorgelegt hatte sie die Social Web Working Group des W3C.12 ActivityPub ist ein dezentrales Protokoll für soziale Netzwerke auf Grundlage des Datenformats ActivityStreams 2.0.1 Es beschreibt eine Schnittstelle, über die Programme Inhalte anlegen, ändern und löschen, und eine zweite, über die Server einander Benachrichtigungen und Inhalte zustellen.1 Herausgegeben haben die Spezifikation Christine Lemmer-Webber und Jessica Tallon.1

Nach Lemmer-Webbers Darstellung begann die Arbeit drei Jahre zuvor mit einer Verabredung mit der MediaGoblin-Mitwirkenden Jessica Tallon: Die Schnittstelle sollte mit möglichst vielen anderen freien sozialen Netzen zusammenarbeiten.3 Der Entwurf der Arbeitsgruppe beruhte unmittelbar auf pump.io.5 Den Status „Proposed Recommendation“, den letzten Schritt vor der Empfehlung, hatte ActivityPub am 5. Dezember 2017 erreicht.5 Mastodon nahm das Protokoll in Version 1.6 auf, die im September 2017 erschien, zunächst neben dem älteren OStatus.5 Nach Angaben des Projekts war es die erste Mastodon-Version, die ActivityPub vollständig umsetzte.4 Um die Jahreswende 2017/18 hatte Mastodon etwas mehr als eine Million registrierte Nutzer.25 Öffentlich gelistet waren 1.231 Instanzen.5

Im Dezember 2023 kündigte Mark Zuckerberg an, Meta werde testen, Beiträge seines Dienstes Threads auch auf anderen sozialen Netzen erscheinen zu lassen.67 Gemeint ist das sogenannte , ein loser Verbund sozialer Netze, zwischen denen Daten ähnlich wie bei E-Mail fließen.6 Es zählte damals etwa 11 Millionen Nutzer, die meisten davon bei Mastodon.6 Lemmer-Webber begrüßte den Schritt, äußerte aber Vorbehalte, dass ein großer Konzern die Technik beherrschen könnte.6

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