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Let's Encrypt macht Zertifikate kostenlos und automatisch

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Am 3. Dezember 2015 öffnet Let’s Encrypt seine Zertifizierungsstelle für alle. Ein Zertifikat kostet danach kein Geld mehr und keine Antragstellung.

Am 3. Dezember 2015 ging Let's Encrypt in die öffentliche Beta: Von diesem Tag an brauchte es keine Einladung mehr, um ein kostenloses Zertifikat zu bekommen.12 Betrieben wird die von der Internet Security Research Group, einer gemeinnützigen Organisation.14 In der vorangegangenen geschlossenen Phase waren bereits über 26.000 Zertifikate ausgestellt worden.12 Wie schnell das ging, zeigt der Blick drei Wochen zurück: Mitte November nannte Projektleiter Josh Aas erst gut 11.000.4

Das Verfahren war der eigentliche Punkt, nicht der Preis.3 Ein Zertifikat zu bekommen hieß bis dahin: bezahlen und von Hand einrichten.3 Let's Encrypt automatisiert diesen Vorgang, und das erklärte Ziel war, HTTPS von der Ausnahme zur Voreinstellung zu machen.12 Zu diesem Zeitpunkt lief ein großer Teil des täglichen Netzverkehrs noch unverschlüsselt über HTTP.3

Getragen wurde die Stelle von einem Kreis, der Wettbewerber einschloss: Mozilla, Cisco, Akamai, Automattic, die University of Michigan, IdenTrust, die Linux Foundation, die Electronic Frontier Foundation und Facebook.2 Dass die Electronic Frontier Foundation das Projekt mit angestoßen hat, ist bei der Bewertung ihres eigenen Berichts zu berücksichtigen — sie ist hier keine unbeteiligte Beobachterin.2

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