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Das Domain Name System ersetzt die eine große Namensdatei

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Bis 1983 lag die Zuordnung von Rechnernamen zu Adressen in einer einzigen Datei, die jeder Rechner des Netzes herunterlud. Das Domain Name System macht daraus ein verteiltes Verzeichnis — die Voraussetzung dafür, dass das Netz weiter wachsen konnte.

Im November 1983 entstand das Domain Name System;4 entwickelt wurde es von Jon Postel, Paul Mockapetris und Craig Partridge.2 Es ersetzte ein Verfahren, bei dem die Zuordnung von Rechnernamen zu Adressen in einer einzigen Datei stand — , gepflegt vom Network Information Center und von jedem Rechner des Netzes per FTP abgeholt.1

Dieses Verfahren skalierte nicht.1 1034 nennt als Anstoß drei Entwicklungen: Der Datenverkehr für die Verteilung wuchs mit dem Quadrat der Rechnerzahl; lokale Organisationen mussten auf das NIC warten und wollten ihre Namen selbst ordnen; und die Anwendungen brauchten einen allgemeinen Namensdienst.1

Die Lösung war eine hierarchische, verteilte Datenbank, gepflegt von den lokalen Verwaltern, mit Zwischenspeicherung zur Leistungsverbesserung.1 Ein Jahr später kamen die hinzu: .gov, .mil, .edu, .org, .net und .com.2

Der praktische Gewinn lag darin, dass Rechner leicht erkennbare Namen statt Zahlen bekamen; nach der Internet Hall of Fame wurde das Netz dadurch für den Alltag weit zugänglicher.3 Die formale Beschreibung wurde 1987 in RFC 1034 und RFC 1035 neu gefasst; sie lösten die ursprünglichen Dokumente von 1983 ab.1

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