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Smeaton misst Wasserräder: Oberschlächtig leistet doppelt so viel

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1759 legte John Smeaton der Royal Society Modellversuche zu Wasserrädern und Windmühlenflügeln vor. Das oberschlächtige Rad leistete bei gleicher Wassermenge und Fallhöhe im Mittel doppelt so viel wie das unterschlächtige.

Der Ingenieur John Smeaton veröffentlichte 1759 in den Philosophical Transactions der Royal Society eine Untersuchung über die Kräfte von Wasser und Wind, die Mühlen antreiben.12 Vorgetragen wurde sie in mehreren Sitzungen ab dem 3. Mai 1759, der Teil über Windmühlenflügel am 31. Mai und 14. Juni.1 Für die Arbeit erhielt er die Copley-Medaille der Royal Society.23

Smeaton stützte sich auf Versuche an Arbeitsmodellen, die er für das beste Mittel hielt, um mechanische Fragen in Umrissen zu klären.1 Der größte Teil der Versuche stammte aus den Jahren 1752 und 1753; der Gesellschaft legte er sie erst vor, als er die Schlüsse daraus in der Praxis erprobt hatte.1 Er verglich unterschlächtige Wasserräder, die der Stoß des Wassers antreibt, mit oberschlächtigen, die sein Gewicht bewegt.1 Bei gleicher Wassermenge und gleicher Fallhöhe leistete das oberschlächtige Rad im Mittel doppelt so viel wie das unterschlächtige.1 Für die Windmühlenflügel erzeugte er künstlichen Wind, weil der natürliche für Versuche zu unbeständig war.1

Damals hielten Gelehrte Stoß und Gewicht des Wassers weitgehend für gleich wirksame Antriebe.4 Smeaton entwarf im Lauf seiner Laufbahn 49 Wassermühlen, sechs Windmühlen und zwei Rossmühlen.3 Er gilt als Begründer des Bauingenieurwesens in Großbritannien.3 Die Bezeichnung „civil engineer“ übernahm er, um zivile Berater von den Militäringenieuren der Akademie in Woolwich zu unterscheiden.2 Ein Ingenieur behauptete sogar, Smeatons Arbeit habe die Einführung der Dampfkraft in der britischen Industrie um Jahrzehnte verzögert.4

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