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Kraft vor der Maschine
25 v. Chr. 1185Lange bevor Dampf etwas pumpt, ist bekannt, dass er etwas bewegen kann. Gebraucht wird dieses Wissen nicht: Die Arbeit leisten Menschen, Tiere, Wasser und Wind. Was mit Dampf und Luftdruck gebaut wird, steht in Tempeln und Theatern.
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Kohle wird zu Kraft
1690 1831Vor dem Öl und vor dem Strom steht eine einfachere Frage: Wie macht man aus Brennstoff Bewegung? Die Antwort dieser Zeit ist der Kolben, den der Luftdruck in einen luftleeren Zylinder drückt — unbeholfen, verschwenderisch und folgenreich. Sie entsteht dort, wo sie gebraucht wird: in den Kohlengruben selbst, die ohne Pumpe nicht tiefer gehen können.
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Das Erdöl wird zur Ware
1859 1901Innerhalb von vier Jahrzehnten wird aus einem Stoff, den man beim Bohren nach Salz als Störung abschöpfte, ein Rohstoff mit eigenem Markt. Die Periode liegt bewusst neben der Elektrifizierung und nicht vor ihr: Beide Stränge beginnen unabhängig voneinander und laufen jahrzehntelang parallel.
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Die Elektrifizierung
1882 1936Strom wird von einer Laborerscheinung zu einer Ware, die man kauft. Erst entstehen einzelne Versorgungsinseln, dann die Technik, um Energie über weite Strecken zu transportieren — und damit die Möglichkeit, sie dort zu erzeugen, wo sie billig ist, statt dort, wo sie gebraucht wird.
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Aufbruch der Großtechnik
1954 1956Nach dem Krieg gilt Energie als Ingenieursaufgabe mit absehbarer Lösung: Kernspaltung soll Strom im großen Maßstab liefern, Halbleiter ihn aus Sonnenlicht gewinnen. Die Grenzen beider Wege zeigen sich erst später.
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Krisen und Umdenken
1973 1986Zwei Erschütterungen prägen die Periode: das Ölembargo macht Energieversorgung zur sicherheitspolitischen Frage, der Unfall von Tschernobyl beendet die Selbstverständlichkeit der Kernkraft in weiten Teilen Europas.
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Bausteine der Wende
1991 2026Erzeugung allein genügt nicht: Speicher, Netze und Regulierung entscheiden darüber, ob erneuerbare Quellen eine Versorgung tragen können. Die Technik dafür entsteht schrittweise und oft an unerwarteter Stelle.