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Penydarren 1804: Trevithicks Dampflok zieht zehn Tonnen Eisen

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Am 21. Februar 1804 zieht Richard Trevithicks Lokomotive zehn Tonnen Eisen, fünf Wagen und siebzig Menschen fast zehn Meilen weit über eine Pferdebahn. Die Fahrt durch Südwales gewinnt eine Wette über 500 Guineen — und zerbricht die Schienen.

Am 21. Februar 1804 fuhr eine von Richard Trevithick gebaute Dampflokomotive von den Penydarren-Eisenwerken bei Merthyr Tydfil hinunter nach Abercynon.12 Sie zog fünf Wagen mit zehn Tonnen Eisen und siebzig Menschen über eine Strecke von 9,75 Meilen, also knapp 15,7 Kilometer.12 Es war die erste bezeugte dampfgetriebene Fahrt auf Schienen.1

Der Anlass war eine Wette.3 Samuel Homfray, der Eigentümer des Werks, hatte 500 Guineen darauf gesetzt, dass Trevithicks Maschine die Last bewältigen würde; sein Gegenüber war der Eisenhüttenbesitzer Richard Crawshay.23 Die Fahrt dauerte vier Stunden und fünf Minuten, im Schnitt also etwa 2,4 Meilen in der Stunde.2 Etwas mehr als vier Stunden nennt auch die Fachpresse.3 Gearbeitet wurde mit Dampf von rund 30 psi — Trevithicks „strong steam", ein für die Zeit hoher und umstrittener Druck.2

Der Erfolg war zugleich das Ende des Versuchs.2 Die gusseisernen der Merthyr Tramroad waren für die leichteren Achslasten von Pferdewagen gebaut und brachen unter dem Gewicht der Maschine.2 Die Strecke kehrte nach den ersten Fahrten zum Pferdebetrieb zurück, die Lokomotive wurde aufgebockt und trieb wieder Hämmer an — ihre ursprüngliche, stationäre Aufgabe.2

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