Einträge zu diesem Thema (8)
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2550 v. Chr.
Leiern von Ur kommen um 2550 v. Chr. in die Königsgräber
Im Königsfriedhof von Ur im Süden des Irak legte Leonard Woolley Leiern mit Stierköpfen aus Gold, Silber und Lapislazuli frei. Sie stammen aus der Mitte des 3. Jahrtausends v. Chr.; die Stierkopfleier des Penn Museum ist zum großen Teil eine Rekonstruktion. -
2600 v. Chr.
Harfenspieler von Keros wird um 2600 v. Chr. in Marmor gehauen
Eine Marmorfigur von der Kykladeninsel Keros zeigt um 2600 v. Chr. einen sitzenden Musiker mit Harfe. Sie gehört zu einer kleinen Gruppe solcher Figuren, von denen fast keine aus einer belegten Grabung stammt. -
3400 v. Chr.
Tontrommeln der Jungsteinzeit: an der Elbe mit Fell bespannt
In der zweiten Hälfte des 4. Jahrtausends v. Chr. benutzen Gemeinschaften an der Elbe Trommeln aus Ton, über die ein Fell gespannt war. Ob die Gefäße Trommeln waren, ist lange diskutiert worden; die Ösen am Rand sprechen dafür. -
vor 9.000 J.
Jiahu-Flöten: fast 9.000 Jahre alt und noch spielbar
In der jungsteinzeitlichen Siedlung Jiahu in China fanden Archäologen Flöten aus Kranichknochen, fast 9.000 Jahre alt. Eine davon ließ sich noch spielen; ihre Tonfolge wurde 1999 in Nature beschrieben. -
vor 12.000 J.
Flöten von Eynan-Mallaha ahmen vor 12.000 Jahren Greifvögel nach
In Eynan-Mallaha im Norden Israels lagen sieben kleine Flöten aus Vogelknochen, die vor mehr als 12.000 Jahren entstanden. Ihre Töne ähneln den Rufen von Turmfalke und Sperber. -
vor 18.000 J.
Muschelhorn von Marsoulas gibt nach 18.000 Jahren drei Töne
In der Höhle von Marsoulas in den Pyrenäen lag das Gehäuse einer Meeresschnecke, das vor rund 18.000 Jahren zum Blasinstrument umgearbeitet wurde. Eine Studie von 2021 hält es für das älteste Blasinstrument seiner Art; ein Hornist spielte darauf drei Töne. -
vor 40.000 J.
Flöten vom Hohle Fels: Musikinstrumente vor 40.000 Jahren
In Höhlen der Schwäbischen Alb fanden Archäologen Flöten aus Vogelknochen und Mammutelfenbein, rund 40.000 Jahre alt. Sie gelten als die ältesten bekannten Musikinstrumente. -
vor 43.000 J.
Divje-Babe-Flöte gilt als Neandertaler-Werk, Kritiker sehen Bisse
1995 fand Ivan Turk in der slowenischen Höhle Divje babe einen Bärenknochen mit Löchern, den das Nationalmuseum als Neandertalerflöte zeigt. Ob die Löcher gebohrt oder von Hyänen gebissen sind, ist bis heute umstritten.