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Flöten vom Hohle Fels: Musikinstrumente vor 40.000 Jahren

Belegt durch 5 unabhängige Quellen

ZeitalterUrgeschichte

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In Höhlen der Schwäbischen Alb fanden Archäologen Flöten aus Vogelknochen und Mammutelfenbein, rund 40.000 Jahre alt. Sie gelten als die ältesten bekannten Musikinstrumente.

Archäologen um Nicholas Conard von der Universität Tübingen fanden 2008 in der Höhle Hohle Fels in Süddeutschland die Teile einer Flöte aus Vogelknochen.1 Die Flöte ist rund 40.000 Jahre alt.12 Sie gilt als wahrscheinlich ältestes erkennbares Musikinstrument der Welt.1

Geschnitzt ist sie aus dem hohlen Flügelknochen eines Gänsegeiers; sie hat fünf Grifflöcher und ein V-förmiges Mundstück.1 Ursprünglich war sie etwa 34 Zentimeter lang und nur 8 Millimeter breit.1 Gefunden wurde sie zusammen mit Bruchstücken von Flöten aus Mammutelfenbein.1 Conard sagte, die Flöten stammten aus der Zeit, in der moderne Menschen die Region besiedelten.1

Für Flöten aus der nahen Höhle Geißenklösterle ergab eine spätere Datierung von Tierknochen aus denselben Schichten ein Alter von 42.000 bis 43.000 Jahren.34 Zuvor waren die Bruchstücke aus Geißenklösterle auf etwa 35.000 Jahre datiert worden.1 Eine Flöte von dort ist aus Mammutelfenbein, eine aus Vogelknochen.3 Forschende aus Oxford und Tübingen hielten sie damit für die ältesten bekannten Musikinstrumente der Welt.4 2017 nahm die UNESCO die Höhlen und die Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb in die Welterbeliste auf.5 Unter den Funden sind acht Flöten; die Stücke sind 32.000 bis 43.000 Jahre alt.5

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