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Mit New START endet die vertragliche Obergrenze für die größten Atomarsenale

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Am 5. Februar 2026 läuft New START aus, der letzte Vertrag, der die strategischen Kernwaffen der USA und Russlands begrenzte. Erstmals seit mehr als einem halben Jahrhundert gibt es dafür keine verbindliche Obergrenze.

Am 5. Februar 2026 lief der New-START-Vertrag zwischen den USA und Russland nach fünfzehn Jahren aus.12 UN-Generalsekretär António Guterres erklärte, damit gebe es erstmals seit mehr als einem halben Jahrhundert keine verbindlichen Grenzen für die strategischen Atomarsenale der beiden Staaten, die den weit überwiegenden Teil aller Kernwaffen besitzen.2 Die einzige zulässige Verlängerung um fünf Jahre war bereits 2021 vereinbart worden.13

Unterzeichnet worden war der Vertrag am 8. April 2010 in Prag, in Kraft trat er am 5. Februar 2011.1 Er begrenzte beide Seiten auf je 1.550 stationierte strategische Sprengköpfe, 700 stationierte Interkontinentalraketen, U-Boot-Raketen und schwere Bomber sowie 800 stationierte und nicht stationierte Startvorrichtungen.143 Am 21. Februar 2023 kündigte Russland an, die Umsetzung auszusetzen, und lehnte seither Inspektionen und Datenaustausch ab.14 Die USA hielten daraufhin ihrerseits einen Teil der vorgeschriebenen Daten zurück.4 Manche Fachleute nannten den Vertrag deshalb schon vor seinem Ende einen „Zombie“.3

Am 22. September 2025 schlug Russland vor, die zentralen Obergrenzen nach dem Ablauf ein Jahr lang weiter einzuhalten; nach Darstellung der Arms Control Association antworteten die USA darauf nicht.1 Präsident Trump hatte zunächst zustimmend reagiert, dann aber Verhandlungen über einen neuen Vertrag bevorzugt, der auch China einbezieht.4 Am Tag des Ablaufs berichtete Axios unter Berufung auf drei Quellen, Unterhändler beider Seiten hätten sich in Abu Dhabi darauf verständigt, die Bedingungen vorerst weiter zu beachten; rechtlich formalisiert werde das nicht.5 Kremlsprecher Dmitri Peskow bestätigte eine „Verständigung“, während Trump schrieb, statt New START zu verlängern, solle ein neuer Vertrag ausgehandelt werden.5 Guterres forderte beide Staaten auf, ohne Verzug über einen Nachfolger mit überprüfbaren Obergrenzen zu verhandeln.2

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