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Bell Labs stellt die erste brauchbare Silizium-Solarzelle vor

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Drei Forscher der Bell Laboratories zeigen eine Solarzelle aus Silizium, die rund sechs Prozent des einfallenden Lichts in Strom umwandelt. Das ist ein Vielfaches dessen, was bisherige Bauformen leisteten.

Im April 1954 stellten Daryl Chapin, Calvin Fuller und Gerald Pearson in den Bell Laboratories in Murray Hill, New Jersey, die erste brauchbare Solarzelle auf Siliziumbasis vor.13 Sie erreichte einen von etwa sechs Prozent — gegenüber früheren Bauformen aus Selen eine Steigerung um ein Mehrfaches.2 Die New York Times schrieb, die Zelle könne „den Beginn einer neuen Ära“ markieren.1

Chapin suchte eine Stromquelle für Telefonanlagen an abgelegenen, feuchten Standorten, wo herkömmliche Batterien zu schnell verdarben; Selenzellen erwiesen sich als zu ineffizient.1 Fuller und Pearson arbeiteten unabhängig davon daran, die Eigenschaften von Halbleitern durch gezielte Verunreinigungen zu steuern — aus der Verbindung beider Stränge entstand die Zelle.1

als Effekt war seit 1839 bekannt; die ersten Zellen waren für praktischen Nutzen zu ineffizient.1 Mit rund sechs Prozent Wirkungsgrad war die Zelle den früheren weit überlegen; innerhalb weniger Jahre versorgten Solarzellen Satelliten.1

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