Calder Hall liefert erstmals Kernstrom im kommerziellen Maßstab
Königin Elizabeth II. eröffnet in Cumbria das Kernkraftwerk Calder Hall, die erste Anlage, die Kernenergie in kommerziellem Umfang als Elektrizität lieferte. Sein Strom geht in das britische Netz.
Am 17. Oktober 1956 eröffnete Königin Elizabeth II. in Cumbria das Kernkraftwerk Calder Hall, das bereits Strom in das britische Verbundnetz lieferte.1,2 Die Zeremonie wurde im Fernsehen übertragen; die Königin erklärte dabei, sie eröffne "Britain's first atomic power station".3 Jeder der vier -Reaktoren erzeugte rund 60 Megawatt elektrische Leistung; nach Abzug des Eigenbedarfs blieben rund 50 Megawatt.1,2,4
Calder Hall gilt als das erste Kernkraftwerk, das Elektrizität in kommerziellem Maßstab bereitstellte.2
Die Anlage blieb 47 Jahre in Betrieb.2 Alle vier Blöcke wurden 2003 abgeschaltet.2
Siehe auch
- Der Reaktorunfall von Tschernobyl 1986 Dreißig Jahre später zeigte dieselbe Technik ihre Kehrseite.
- Der Hoover-Damm geht ans Netz 1936 Das Großprojekt als Staatsaufgabe — zwanzig Jahre vor dem Reaktor.
Hierher verwiesen
- Atomausstieg 2023: Die letzten drei Kernkraftwerke gehen vom Netz 2023 Anfang und Ende desselben Versprechens, 67 Jahre auseinander.
- Fukushima Daiichi und die Grenzen der Auslegung 2011 Der Anfang der Technik, deren Annahmen hier geprüft wurden.
- Der Reaktorunfall von Tschernobyl 1986 Der Beginn der zivilen Kernkraft, dreißig Jahre zuvor.
- Konflikte Eine Atombombe zerstört Hiroshima 1945 Dieselbe Kernspaltung, elf Jahre später als Stromquelle gefeiert.
- Der Hoover-Damm geht ans Netz 1936 Zwanzig Jahre später gilt dieselbe Zuversicht einer anderen Technik.