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Faraday entdeckt die elektromagnetische Induktion

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Am 29. August 1831 lässt Michael Faraday mit einem Strom in einer Spule einen kurzen Strom in einer zweiten entstehen. Aus dem Prinzip gehen später Generator und Transformator hervor.

Am 29. August 1831 entdeckte Michael Faraday die .12 Floss Strom durch eine von zwei Spulen auf einem Eisenring, entstand in der anderen für einen kurzen Augenblick ebenfalls ein Strom.13

Den Ring hatte Faraday im Kellerlabor der Royal Institution in London angefertigt; die Drahtspulen wickelte er auf gegenüberliegende Seiten und isolierte sie mit Baumwolle.3 Nach der American Physical Society maß der Ring sechs Zoll im Durchmesser und trug fünf Spulen aus Kupferdraht.2 Eine Spule war mit einer Voltasäule verbunden, eine andere mit einem .2 Die Royal Institution bezeichnet das Gerät als ersten elektrischen Transformator.3

Schon am 3. September 1821 hatte Faraday im selben Keller die elektromagnetische Rotation entdeckt, das Prinzip des Elektromotors.2 In den 1820er-Jahren suchte er dann nach einem Weg, aus Magnetismus Elektrizität zu gewinnen.3 Bewegte er einen Magneten durch eine Drahtschleife, floss darin ein Strom, ebenso wenn er die Schleife über einen ruhenden Magneten führte.1 Einen Strom erhielt er auch, wenn er eine Kupferscheibe von Hand zwischen den Polen eines starken Elektromagneten drehte; die APS nennt das das Prinzip des Dynamos.2

Bis 1841 arbeiteten in Birmingham maschinengetriebene Generatoren beim Verkupfern von Waren, und bis 1858 erhielt der Leuchtturm North Foreland einen Generator für elektrisches Licht.2 Auf der Induktion beruhen heute Transformatoren, Elektromotoren und Generatoren.1

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