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Zhidao: Qin baut ab 212 v. Chr. die Gerade Straße nach Norden

Belegt durch 5 unabhängige Quellen

ZeitalterAltertum

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Ab 212 v. Chr. ließ der Erste Kaiser von Qin unter General Meng Tian eine Straße von der Hauptstadt nach Norden bis Jiuyuan bauen. Die Angaben zu ihrer Länge reichen von 700 bis fast 900 Kilometern.

Im Jahr 212 v. Chr. begann unter dem General Meng Tian der Bau der Geraden Straße (Zhidao).23 Sie verband Jiuyuan, das heutige Baotou in der Inneren Mongolei, mit der Gegend um die Hauptstadt Xianyang.31 Um die Strecke möglichst gerade zu führen, trugen die Bauleute Berge ab und füllten Täler auf.13 Gerichtet war der Bau gegen die Xiongnu im Norden.13

Der Geschichtsschreiber Sima Qian, der den Bau im Shiji überliefert, reiste später selbst über die Straße zurück.1 Er gibt ihre Länge mit 1.800 Li an.1 Den genauen Verlauf nennen die frühesten Quellen nicht, und unter Historikern und Archäologen ist er umstritten.5 Heutige Angaben zur Länge liegen bei etwa 700 Kilometern1, etwa 750 Kilometern2 und fast 900 Kilometern.3 Die mittlere Breite wird mit 30 Metern2 und mit rund 40 Metern angegeben.3 An einzelnen Stellen war sie bis zu 60 Meter breit.23 Der Erste Kaiser befuhr die Straße erst nach seinem Tod, als sein Leichnam nach Xianyang gebracht wurde.4

2009 wurde beim Bau der Autobahn Qingdao–Lanzhou ein Abschnitt am Hulu-Fluss großflächig ausgegraben.2 Die Fahrbahn war dort 40 bis 50 Meter breit, und im gestampften Belag fanden sich dicht übereinanderliegende Radspuren.2 Die Straße wurde unter den Han weiter genutzt, rund 300 Jahre lang, und in der frühen Östlichen Han-Zeit aufgegeben.2 In der Inneren Mongolei ist bisher kein Abschnitt ausgegraben worden.2 In Yulin haben Archäologen einen rund 13 Kilometer langen Abschnitt nachgewiesen.3

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