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Der Stecknitzkanal verbindet 1398 Elbe und Ostsee über eine Wasserscheide

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ZeitalterMittelalter

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1398 wurde der Stecknitzkanal zwischen Lauenburg und Lübeck fertig. Ein elf Kilometer langer Graben bei Mölln verband zwei Flüsse über die Wasserscheide; fast fünfhundert Jahre lang kam auf ihm Lüneburger Salz an die Ostsee.

1398 wurde der Stecknitzkanal zwischen Lauenburg an der Elbe und Lübeck fertig, nach der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte der erste Kanal Europas, der eine überwand.14 Der NDR formuliert vorsichtiger, er gelte als erster Wasserscheidenkanal in Europa.2 Begonnen wurde der Bau nach den Lübeckischen Blättern und der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte 1391, nach dem NDR 1392.412

Der Kanal verband zwei Flüsse: die Delvenau, die nach Süden zur Elbe fließt, und die Stecknitz, die nach Norden in die Trave fließt.4 Die Wasserscheide bei Mölln überwand ein neuer Graben von elf Kilometern Länge.4 Der ganze Wasserweg war etwa 97 Kilometer lang und hatte 13, später 17 .41 Die Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte nennt die Palmschleuse in Lauenburg die älteste Kammerschleuse Europas; in ihrer heutigen Form aus Stein wurde sie 1724 neu gebaut.13

1398 kam auf dem Kanal zum ersten Mal Salz aus Lüneburg nach Lübeck.2 Im 14. und 15. Jahrhundert wurden jährlich bis zu 50.000 Tonnen Salz verschifft.2 Die Kähne waren zwölf Meter lang und luden bei 30 bis 40 Zentimetern Tiefgang 7,5 Tonnen.1 Von Lauenburg nach Lübeck brauchten sie zwei bis drei Wochen.14 Über Lübeck ging das Lüneburger Salz in den ganzen Ostseeraum, bis nach Reval und Nowgorod.5 Im August 1896 wurde der Verkehr eingestellt; die Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte nennt 1898.41 Am 16. Juni 1900 weihte Kaiser Wilhelm II. in Lübeck den Elbe-Lübeck-Kanal als Nachfolger ein.24

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