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Nero tritt 67 in Olympia an und wird trotz Sturz zum Sieger erklärt

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ZeitalterAltertum

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Für Kaiser Nero wurden die Olympischen Spiele von 65 auf 67 verschoben. Im Wagenrennen mit zehn Pferden stürzte er, beendete es nicht und erhielt den Siegerkranz trotzdem; nach seinem Tod wurden die Spiele aus der Überlieferung gestrichen.

Im Jahr 67 nahm der römische Kaiser Nero an den Olympischen Spielen teil.14 Die Spiele, die 65 fällig gewesen wären, wurden dafür auf 67 verschoben, damit er alle vier Panhellenischen Spiele im selben Jahr bestreiten konnte.14 Sueton berichtet, Nero habe auch Wettkämpfe, die zeitlich weit auseinanderlagen, in ein einziges Jahr legen lassen.2

In Olympia fuhr Nero einen Wagen mit zehn Pferden, obwohl üblich zwei oder vier waren.4 Nach Sueton wurde er aus dem Wagen geschleudert, wieder hineingesetzt und gab vor dem Ende der Strecke auf; den Kranz erhielt er trotzdem.2 Auch Donald G. Kyle schreibt, Nero sei gestürzt, habe das Rennen nicht beendet und sei dennoch zum Sieger erklärt worden.3 Olympedia verzeichnet sieben Kränze, darunter für Wagenrennen, für den Wettbewerb der Herolde, für die Tragödie und für das Leierspiel.1

Gegen den Brauch führte Nero in Olympia einen musischen Wettbewerb ein.2 Nach den Working Classicists hatte Olympia musische und literarische Wettbewerbe bis dahin abgelehnt; Nero trat im Gesang, im Leierspiel und im Vortrag von Tragödien an.4 Bei seiner Abreise schenkte er der Provinz die Freiheit und gab den Kampfrichtern das römische Bürgerrecht und eine große Summe Geld.2

Nach Neros Tod, rund zwei Jahre später, strichen griechische Amtsträger die Spiele von 67 aus der olympischen Überlieferung.4 Kyle zufolge verwarfen die Griechen die Spiele und Neros Sieg später als nicht offiziell.3

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