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WHO-Austritt der USA: 2026 wirksam, Beiträge bleiben unbezahlt

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Am 22. Januar 2026 wurde der Austritt der USA aus der WHO wirksam, ein Jahr nach Trumps Dekret. Die Beiträge für das laufende Jahr blieben unbezahlt; die WHO strich schon 2025 fast 3.000 Stellen.

Nach Angabe der US-Regierung schlossen die Vereinigten Staaten am 22. Januar 2026 ihren Austritt aus der Weltgesundheitsorganisation ab.27 Präsident Donald Trump hatte ihn am 20. Januar 2025 per Dekret angeordnet.13 Als Gründe nannte das Dekret den Umgang der WHO mit der Covid-19-Pandemie, fehlende Reformen und mangelnde Unabhängigkeit vom politischen Einfluss einzelner Mitgliedstaaten.1 Nach UN-Vizesprecher Farhan Haq wurde der Austritt ein Jahr nach Eingang der Mitteilung wirksam.7

Die Verfassung der WHO sieht keinen Austritt vor; der Kongress hatte sich beim Beitritt 1948 aber vorbehalten, mit einem Jahr Frist auszutreten.3 Die Pflichtbeiträge sind danach bis zum Ende des laufenden Haushaltsjahres der WHO weiterzuzahlen.3 Das Außenministerium kündigte dennoch an, vor dem Austritt keine Zahlungen mehr zu leisten.6 Nach STAT News blieben Pflichtbeiträge von rund 278 Millionen Dollar offen.6 Die WHO warf nach KFF die rechtliche Frage auf, ob ein Austritt ohne Erfüllung dieser Pflichten überhaupt möglich ist.5 Im Mai 2026 beschloss die Weltgesundheitsversammlung, das Stimmrecht der Vereinigten Staaten ab der Versammlung 2027 auszusetzen, falls rund 280 Millionen Dollar an Beiträgen für 2024 und 2025 dann noch offen sind.89 Den Austritt erkennen die Mitgliedstaaten nach Health Policy Watch erst an, wenn diese Schulden beglichen sind.8

Die USA waren der größte Geldgeber der WHO; nach KFF stammten 15,6 Prozent ihrer Einnahmen aus Pflicht- und freiwilligen Beiträgen der USA.5 Zwischen Januar und Juni 2025 strich die WHO fast 3.000 Stellen, 22 Prozent ihres Personals.5 Die WHO nannte den Schritt eine Entscheidung, die die Vereinigten Staaten und die Welt weniger sicher mache, und hofft auf eine Rückkehr.4 Schon 2020 hatte Trump den Austritt betrieben; Präsident Joe Biden nahm ihn im Januar 2021 zurück.3

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