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„200 Franken sind genug!“: Schweiz lehnt Initiative mit 61,9 % ab

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Am 8. März 2026 lehnen die Schweizer Stimmberechtigten die Initiative „200 Franken sind genug!“ mit 61,9 Prozent ab. Die Abgabe sinkt trotzdem: Der Bundesrat hatte schon vorher eine Senkung auf 300 Franken bis 2029 beschlossen.

Am 8. März 2026 lehnten die Schweizer Stimmberechtigten die Volksinitiative „200 Franken sind genug!“ mit 61,9 Prozent Nein-Stimmen ab.1 Auch das verfehlte sie: Alle 23 Standesstimmen lauteten auf Nein.42 Die Stimmbeteiligung lag bei 55,8 Prozent.2 Die Initiative verlangte, die Abgabe für Privathaushalte auf 200 Franken im Jahr zu begrenzen und alle Unternehmen von der Abgabepflicht zu befreien.1 Privathaushalte zahlten zu diesem Zeitpunkt 335 Franken im Jahr.1

Hinter der Initiative standen Vertreter der SVP, des Schweizerischen Gewerbeverbands, der Jungfreisinnigen und der FDP.3 Nach Angaben des Bundes hätte die SRG bei einer Annahme ab 2029 noch etwa 630 Millionen Franken aus der Abgabe erhalten, rund halb so viel wie bisher.1 Sie hätte ihre Programme deutlich reduzieren müssen.1 Der Bundesrat hatte jedoch eine eigene Entlastung beschlossen: Die Abgabe für Privathaushalte sinkt bis 2029 auf 300 Franken.12 Ab 2027 sind rund 80 Prozent der Unternehmen befreit.2

Bundesrat Rösti wertete die Ablehnung als Unterstützung für den Weg von Bundesrat und Parlament.2 Schon 2018 hatten die Stimmberechtigten die No-Billag-Initiative, die die Abgabe ganz abschaffen wollte, mit über 71 Prozent abgelehnt.3

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