--- id: srg-initiative-2026 title: '„200 Franken sind genug!“: Schweiz lehnt Initiative mit 61,9 % ab' date: '2026-03-08' datePrecision: day dateSources: - s1 - s2 summary: >- Am 8. März 2026 lehnen die Schweizer Stimmberechtigten die Initiative „200 Franken sind genug!“ mit 61,9 Prozent ab. Die Abgabe sinkt trotzdem: Der Bundesrat hatte schon vorher eine Senkung auf 300 Franken bis 2029 beschlossen. themeId: theme-auftrag-und-beitrag verification: verified sources: - key: s1 title: «200 Franken sind genug! (SRG-Initiative)» publisher: >- Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) url: https://www.uvek.admin.ch/de/srginitiative accessedAt: '2026-09-26' - key: s2 title: >- Abstimmungen vom 8. März: SRG-Initiative scheitert am Volks- und Ständemehr publisher: SRF url: https://www.srf.ch/news/schweiz/abstimmungen-8-3-2026/abstimmungen-vom-8-maerz-srg-initiative-scheitert-am-volks-und-staendemehr accessedAt: '2026-09-26' - key: s3 title: >- SRG-Initiative deutlich gescheitert: Grosse Mehrheit der Stimmenden lehnt die Gebührensenkung auf 200 Franken ab publisher: SWI swissinfo.ch url: https://www.swissinfo.ch/ger/schweizer-politik/srg-initiative-deutlich-gescheitert-grosse-mehrheit-der-stimmenden-lehnt-die-geb%C3%BChrensenkung-auf-200-franken-ab/91046417 accessedAt: '2026-09-26' - key: s4 title: 'Abstimmungsresultate vom 8. März 2026: Alle Ergebnisse von Sonntag' publisher: watson.ch url: https://www.watson.ch/schweiz/klima/787841224-abstimmungsresultate-vom-8-maerz-2026-alle-ergebnisse-von-sonntag accessedAt: '2026-09-26' provenance: origin: recherche createdBy: '/research (Musterlauf: rundfunk)' reviewedBy: research reviewedAt: '2026-09-26' seeAlso: - id: rundfunkbeitrag-2013 note: >- Deutschland stellte auf eine Abgabe je Haushalt um; in der Schweiz stand deren Höhe zur Abstimmung. - id: reformstaatsvertrag-2025 note: >- Dieselbe Frage nach dem Umfang der Anstalten, in Deutschland von den Ländern per Staatsvertrag beantwortet. --- Am 8. März 2026 lehnten die Schweizer Stimmberechtigten die Volksinitiative „200 Franken sind genug!“ mit 61,9 Prozent Nein-Stimmen ab.[^s1] Auch das Ständemehr verfehlte sie: Alle 23 Standesstimmen lauteten auf Nein.[^s4][^s2] Die Stimmbeteiligung lag bei 55,8 Prozent.[^s2] Die Initiative verlangte, die Abgabe für Privathaushalte auf 200 Franken im Jahr zu begrenzen und alle Unternehmen von der Abgabepflicht zu befreien.[^s1] Privathaushalte zahlten zu diesem Zeitpunkt 335 Franken im Jahr.[^s1] Hinter der Initiative standen Vertreter der SVP, des Schweizerischen Gewerbeverbands, der Jungfreisinnigen und der FDP.[^s3] Nach Angaben des Bundes hätte die SRG bei einer Annahme ab 2029 noch etwa 630 Millionen Franken aus der Abgabe erhalten, rund halb so viel wie bisher.[^s1] Sie hätte ihre Programme deutlich reduzieren müssen.[^s1] Der Bundesrat hatte jedoch eine eigene Entlastung beschlossen: Die Abgabe für Privathaushalte sinkt bis 2029 auf 300 Franken.[^s1][^s2] Ab 2027 sind rund 80 Prozent der Unternehmen befreit.[^s2] Bundesrat Rösti wertete die Ablehnung als Unterstützung für den Weg von Bundesrat und Parlament.[^s2] Schon 2018 hatten die Stimmberechtigten die No-Billag-Initiative, die die Abgabe ganz abschaffen wollte, mit über 71 Prozent abgelehnt.[^s3] Ende der Datei: 4 Quellen.