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Orestie des Aischylos gewinnt 458 v. Chr. bei den Dionysien

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ZeitalterAltertum

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Aischylos brachte die Orestie 458 v. Chr. auf die Bühne und gewann damit bei den Dionysien in Athen den ersten Preis. Sie ist die einzige vollständig erhaltene Trilogie griechischer Tragödien.

Die Orestie des Aischylos wurde 458 v. Chr. zum ersten Mal aufgeführt.13 Bei den Dionysien dieses Jahres gewann die Trilogie den ersten Preis.2 Sie besteht aus den Tragödien Agamemnon, Choephoren und Eumeniden; dazu gehörte das Proteus, das verloren ist.2 Die Orestie ist die einzige vollständig erhaltene Trilogie griechischer Tragödien.14

Der wichtigste Theaterwettbewerb Athens waren die Großen Dionysien, ein Teil des Festes für Dionysos.4 Jedes Jahr brachten dort drei Dramatiker je drei Tragödien heraus, auf die ein Satyrspiel folgte.4 Da alle drei Stücke am selben Tag gespielt wurden, kannte das Publikum beim letzten Stück die Vorgeschichte schon.2

Erzählt wird die Geschichte des Hauses Atreus: Agamemnon kehrt siegreich aus dem Trojanischen Krieg zurück und wird von seiner Frau Klytaimnestra und ihrem Geliebten Aigisthos ermordet.1 Auf Geheiß des delphischen Orakels zieht sein Sohn Orestes nach Athen, um sich wegen des Muttermords vor Gericht zu verantworten, und Athena setzt dafür Bürger als Geschworene ein.1 Die Stimmen sind gleich verteilt, und Athenas Stimme entscheidet für den Freispruch.1 Am Ende tritt an die Stelle der Blutrache das Recht des Staates.1

Nach der Orestie ging Aischylos wieder nach Sizilien und starb 456 oder 455 v. Chr. in Gela.43 Der Herold des Areopags, des Athener Blutgerichts, ehrte ihn mit der Trompete, die dessen Sitzungen eröffnete, und erinnerte damit an das Stück, in dem Aischylos dieses Gericht gefeiert hatte.3

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