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Premio Planeta 2026 geht an Isabel Allende

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Isabel Allende gewann den Premio Planeta 2026 mit „La hora antes del alba“, einer Fortsetzung von „La casa de los espíritus“. Der Preis wurde am 15. Oktober in Barcelona zum 75. Mal vergeben.

Isabel Allende gewann den Premio Planeta 2026 mit dem Roman „La hora antes del alba“.12 Der Preis wurde am 15. Oktober in Barcelona im Beisein von König Felipe VI. und Königin Letizia vergeben.3 Verliehen wird er bei einem Abendessen, bei dem der Name des Gewinners erst zum Nachtisch fällt.2 Finalist wurde Sergio Hernández Carrasco mit „La añoranza“.13 Der Preis bringt dem Siegerroman eine Million Euro und dem Finalisten 200.000 Euro.1

Mit dem Roman kehrt Allende in die Welt von „La casa de los espíritus“ zurück und erzählt weiter von Alba Trueba.1 Alba bleibt nach dem Tod ihres Großvaters in einem Land unter der Diktatur allein zurück und wartet auf ihre erste Liebe, ohne zu wissen, ob diese überlebt hat.1 Eingereicht hatte Allende das Manuskript unter dem Titel „Los que faltan“ und dem Pseudonym Luz Ventura.13 Mit dem Preis wechselt sie nach 44 Jahren von Random House, dem Eigentümer des Verlags Plaza & Janés, zu Planeta.4

Es war die 75. Ausgabe des Preises.3 Eingereicht wurden 1.424 Werke, so viele wie nie zuvor.1 Seit 2021 ist der Siegerroman mit einer Million Euro dotiert.2 In den Jahren davor war der Preis in die Kritik geraten, weil die Jury auf Fernsehgesichter mit großer Medienreichweite setzte.2 Am stärksten war die Kritik 2025, als der Fernsehpolemiker del Val gewann.2 Zuletzt hatte 2014 mit dem Mexikaner Jorge Zepeda ein Lateinamerikaner den Preis gewonnen.2

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