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Vandalen plündern Rom 455 und verschleppen den Tempelschatz

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ZeitalterAltertum

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Im Jahr 455 plünderten die Vandalen unter Geiserich vierzehn Tage lang Rom und brachten die Beute nach Karthago. Darunter war der Schatz aus dem Tempel in Jerusalem, den Belisar später nach Konstantinopel holte.

Im Jahr 455 plünderten die Vandalen unter ihrem König Geiserich die Stadt Rom.12 Die Plünderung dauerte zwei Wochen.12 Geiserich nahm die Kaiserin Eudoxia und ihre Töchter Eudocia und Placidia gefangen und brachte Gold und andere kaiserliche Schätze auf seinen Schiffen nach Karthago.3 Vom Tempel des Jupiter Capitolinus ließ er die Hälfte des vergoldeten Bronzedachs abreißen.32 Eines der Schiffe, das die Statuen trug, ging nach dem Bericht des Prokop unterwegs verloren.3

Papst Leo I. soll Geiserich am 2. Juni 455 entgegengetreten sein und ihn gebeten haben, auf Mord und Brand zu verzichten und sich mit der Plünderung zu begnügen.1 Ob sein Einfluss Rom tatsächlich schonte, ist umstritten.1 Die Plünderung begann am 2. Juni;5 Gibbon setzt sie dagegen auf den 15. bis 29. Juni.2 Eudocia verheiratete Geiserich mit seinem Sohn Hunerich, Eudoxia und Placidia schickte er auf Bitten des Kaisers nach Byzanz.3

Unter der Beute war der Schatz aus dem Tempel in Jerusalem, den Geiserich von Rom nach Karthago brachte.32 Titus hatte ihn nach der Eroberung Jerusalems nach Rom gebracht.4 Nach dem Sieg über die Vandalen kam Belisar mit ihrem gefangenen König Gelimer nach Konstantinopel und wurde mit einem Triumph geehrt.4 Im Zug wurde der Königsschatz der Vandalen mitgeführt, und darunter war auch dieser Tempelschatz.4 Ein Jude warnte, Geiserich habe den Palast der Römer wegen dieser Schätze erobert und nun das römische Heer den der Vandalen.4 Kaiser Justinian bekam daraufhin Angst und schickte die Stücke in die christlichen Heiligtümer Jerusalems.4

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