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Schlangensäule kommt um 330 aus Delphi nach Konstantinopel

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ZeitalterAltertum

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Konstantin der Große ließ die Schlangensäule, ein griechisches Siegesdenkmal von 479 v. Chr., aus Delphi nach Konstantinopel bringen. Sie steht bis heute auf dem früheren Hippodrom in Istanbul.

Nach dem Sieg über die Perser bei Plataiai 479 v. Chr. weihten 31 griechische Städte dem Heiligtum des Apollon in Delphi einen großen goldenen Dreifuß aus dem Zehnten der Kriegsbeute.1 Ursprünglich nannte die Inschrift den spartanischen Feldherrn Pausanias als Stifter; auf Verlangen der Verbündeten wurde sie durch eine ersetzt, die die griechischen Städte nennt.1 Den Dreifuß raubten im 4. Jahrhundert v. Chr. die Phoker, die bronzene Säule aus ineinander gewundenen Schlangen blieb stehen.3 Sie stand in Delphi, bis Konstantin der Große sie nach Konstantinopel bringen ließ.14

Nachdem Konstantin Byzantion erweitert und in Konstantinopel umbenannt hatte, ließ er die Stadt ausschmücken und alte Kunstwerke und Denkmäler dorthin bringen.4 Die Stadt füllte sich nach Eusebius überall mit Bronzestatuen, die zuvor in den Provinzen geweiht gewesen waren.5 Die Dreifüße aus Delphi wurden im Hippodrom aufgestellt.56 Die Schlangensäule kam dort auf die Spina, die Mittelbarriere der Rennbahn.4 Das Jahr der Überführung ist nicht gesichert: Die Seite der Ausgrabungsstätte Delphi nennt 3301, die Encyclopaedia Romana eine Spanne von 324, als Konstantin Alleinherrscher wurde, bis 330, als die Stadt geweiht wurde.3 The Byzantine Legacy hält es für wahrscheinlich, dass die Säule unter Konstantin ins Hippodrom kam, schließt aber eine spätere Versetzung an ihren heutigen Platz nicht aus.2

Was Konstantin mit der Säule verband, ist offen; The Byzantine Legacy hält es für plausibler, dass er sie nach der Schließung des Orakels von Delphi als Trophäe ansah.2 Die drei Schlangenköpfe waren 1700 verloren237, unter welchen Umständen, ist nicht bekannt.2 Erhalten ist nur ein Oberkiefer, heute im Archäologischen Museum Istanbul3; gefunden wurde er 1848.2 Die Säule steht ohne Köpfe bis heute auf dem At Meydanı in Istanbul.1 An ihrem ursprünglichen Platz in Delphi steht seit 2015 eine bronzene Nachbildung.1

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