Einträge zu diesem Thema (6)
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1215
Viertes Laterankonzil legt 1215 die Transsubstantiation fest
Vom 11. bis 30. November 1215 tagte das Vierte Laterankonzil unter Papst Innozenz III. Es billigte 70 Kanones, darunter die Lehre von der Transsubstantiation, die jährliche Pflichtbeichte und eine Kleiderordnung für Juden und Sarazenen. -
380
Edikt von Thessaloniki schreibt 380 den nizänischen Glauben vor
Am 27. Februar 380 erließ Theodosius I. in Thessaloniki das Edikt „Cunctos populos“. Es verlangt den Glauben, zu dem sich Damasus von Rom und Petrus von Alexandria bekennen, und belegt alle anderen mit dem Makel der Häresie. -
313
Die Mailänder Vereinbarung stellt 313 die Religion frei
Anfang 313 einigten sich die Kaiser Konstantin und Licinius in Mailand darauf, allen Menschen die freie Wahl ihres Kultes zu lassen. Den Christen sollte beschlagnahmter Besitz zurückgegeben werden. Ob daraus ein „Edikt“ wurde, ist in der Forschung umstritten. -
303
Diokletian lässt 303 die Kirche von Nikomedia abreißen und die Christen entrechten
Im Jahr 303 ließen die Kaiser in Nikomedia die Kirche abreißen und erließen ein Edikt, das den Christen Rang und Ehre nahm. Weitere Edikte folgten; beendet hat die Verfolgung erst Galerius im Jahr 311. Ob der Abriss am 23. oder am 24. Februar geschah, geben die Quellen verschieden an. -
250
Kaiser Decius verlangt um 250 von allen Bewohnern des Reichs ein Opfer für die Götter
Kaiser Decius befahl allen Bewohnern des Römischen Reichs, den Göttern zu opfern, nach den einen Quellen 249, nach anderen im Januar 250. Wer opferte, ließ es sich auf einem libellus bestätigen; für Christen begann damit die erste reichsweite Verfolgung. -
64
Nach dem Brand Roms 64 macht Nero die Christen verantwortlich
Nach dem Brand Roms im Juli 64 schob Kaiser Nero die Schuld auf die Christen und ließ nach Tacitus viele von ihnen hinrichten. Wie weit dieser Bericht die Ereignisse selbst wiedergibt, ist in der Forschung umstritten.