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Mit Artemis II fliegen erstmals seit 1972 wieder Menschen zum Mond

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Vom 1. bis 10. April 2026 umflogen vier Astronauten mit dem Raumschiff Orion den Mond. Es war der erste bemannte Flug über die niedrige Erdumlaufbahn hinaus seit Apollo 17; mit Jeremy Hansen flog erstmals ein Kanadier mit.

Am 1. April begann die Mission Artemis II, auf der vier Astronauten den Mond umflogen und zurückkehrten.23 An Bord waren die NASA-Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch sowie Jeremy Hansen von der kanadischen Raumfahrtagentur CSA.23 Es war der erste bemannte Flug über die niedrige Erdumlaufbahn hinaus seit Apollo 17 im Jahr 1972.2

Beim Vorbeiflug näherte sich die Orion-Kapsel der Mondoberfläche bis auf rund 6.545 Kilometer.1 Am weitesten entfernte sich die Besatzung rund 406.770 Kilometer von der Erde und übertraf damit den Rekord der Apollo-13-Besatzung von 1970.1 Insgesamt legte sie rund 1,12 Millionen Kilometer zurück.1 Am 10. April wasserte die Kapsel um 20.07 Uhr Ostküstenzeit im Pazifik vor San Diego.3 Die Reise dauerte knapp zehn Tage.1

Hansen war der erste Kanadier auf einer Mission um den Mond.5 Nach dem National Air and Space Museum war er zugleich der erste Mensch aus einem anderen Land als den Vereinigten Staaten, der in den tiefen Weltraum flog.4 Die CSA war als erste Raumfahrtagentur außerhalb der USA dem Artemis-Programm beigetreten und hatte um einen Platz auf dem ersten bemannten Flug gebeten.4 Kanada hatte zugesagt, den Roboterarm Canadarm3 zur geplanten Raumstation Gateway beizutragen.4 Mit Artemis III will die NASA im kommenden Jahr das Zusammenspiel von Orion mit kommerziell gebauten Mondlandefähren in der niedrigen Erdumlaufbahn erproben.1 Nach Via Satellite ist eine Landung auf dem Mond mit Artemis IV frühestens 2028 vorgesehen.2

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