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Robert Hooke legt 1663 ein Schema für Wetterbeobachtungen vor

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Robert Hooke legte der Royal Society 1663 „A Method for Making a History of the Weather“ vor. Die Schrift legte fest, was eine Wetterbeobachtung enthält und mit welchen Instrumenten sie gemacht wird.

Robert Hooke legte der Royal Society 1663 eine Schrift mit dem Titel „A Method for Making a History of the Weather“ vor.24 Gelesen wurde sie dort am 7. Oktober 1663.1 Darin legte er fest, was eine Wetterbeobachtung enthalten und wie sie mit einheitlichen Instrumenten gemacht werden sollte.2 Er empfahl ein versiegeltes Thermometer, ein Hygroskop und ein Barometer.1 Den Wind sollte man nach Stärke und Richtung festhalten, und zwar bei jeder Änderung.1

Die Beobachtungen eines Monats sollten auf einen Blick zu sehen sein, auf zwei Folioseiten mit je 15 Tagen und neun Spalten.1 Gedruckt wurde das Schema 1667 in Thomas Sprats Geschichte der Royal Society.23 Hooke wünschte sich Beobachter in verschiedenen Teilen der Welt, die sich auf eine gemeinsame Weise einigen.2 Er hatte damit schon den Vergleich gleichzeitiger Beobachtungen an verschiedenen Orten im Blick.2

Mit dem Druck wurde Hookes Tabelle zu einer Art Standardform für Wettertagebücher des 17. und 18. Jahrhunderts.3 Aufgegriffen wurde sein Vorschlag nur von wenigen Gelehrten und Adligen, nicht von der breiten Öffentlichkeit.4 Johann Kanold veröffentlichte ab 1717 Tabellen nach Hookes Muster aus ganz Europa in seiner schlesischen Zeitschrift.3 1723 knüpfte James Jurin, Sekretär der Royal Society, mit einem Aufruf zu Wetterbeobachtungen in den Philosophical Transactions an Hooke an.23

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