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Compact Disc geht 1982 in Langenhagen in Serie

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Am 17. August 1982 begann im Polygram-Werk in Langenhagen bei Hannover die Serienfertigung der Compact Disc. Philips und Sony hatten sie gemeinsam entwickelt; in Japan kam sie im Herbst 1982 in den Handel.

Am 17. August 1982 begann im Polygram-Werk in Langenhagen bei Hannover die Massenfertigung der Compact Disc.12 Das Werk gehörte zu Polygram, der Plattenfirma, die damals Philips gehörte.1 Als erstes Album lief dort „The Visitors“ von ABBA vom Band.13 Die CD entstand in Zusammenarbeit von Philips und Sony.23 Eine gemeinsame Arbeitsgruppe von Ingenieuren beider Firmen bestand seit 1979.1

Ursprünglich sollte eine Scheibe von 11,5 Zentimetern eine Stunde Musik fassen.34 Am Ende wurden es 12 Zentimeter und 74 Minuten.3 Nach einer verbreiteten Darstellung sollte Beethovens Neunte vollständig auf eine Scheibe passen.13 Manche Autoren führen das auf den Sony-Mitgründer Akio Morita zurück.3 Maßgeblich war nach What Hi-Fi? die längste Aufnahme der Neunten im Katalog von Polygram, Furtwänglers Bayreuther Aufnahme von 1951 mit 74 Minuten.4 Die technischen Vorgaben legten beide Firmen 1980 im „“ fest.14

Der Verkauf begann am 1. Oktober 1982 in Japan.345 Sony brachte dort sein Abspielgerät CDP-101 und Billy Joels Album „52nd Street“ heraus.34 Philips nennt für den Marktstart in Japan dagegen den November.1 Philips hatte bereits im April 1982 ein Seriengerät gezeigt.4 In den USA und Europa kamen CDs im März 1983 in den Handel.13 Welche Scheibe die erste war, hängt von der Zählung ab: Als erste Klassik-CD wurde eine Aufnahme der Alpensinfonie von Richard Strauss mit Karajan und den Berliner Philharmonikern gepresst, ABBA war die erste Pop-CD.4

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