Die Rinderpest ist die zweite ausgerottete Seuche
Am 25. Mai 2011 erklären die Tierseuchenbehörden die Rinderpest weltweit für ausgerottet — nach den Pocken die zweite Krankheit überhaupt. Die FAO-Konferenz in Rom bestätigt es einen Monat später.
Am 25. Mai 2011 wurde die Rinderpest weltweit für ausgerottet erklärt.1 Die Delegierten der Weltorganisation für Tiergesundheit verabschiedeten die Resolution 18/2011, die anerkennt, dass „all 198 countries and territories with rinderpest-susceptible animals in the world are free of the disease".1 Die Rinderpest ist damit nach den Pocken beim Menschen erst die zweite Krankheit, die weltweit beseitigt wurde.2,3
Die Feststellung erfolgte in zwei Schritten.1,2 Auf die Resolution der Tierseuchenorganisation folgte am 28. Juni 2011 ein Beschluss der FAO in Rom, der die Welt ebenfalls für frei von der Rinderpest erklärte.2 Angekündigt war er für die 192 Mitgliedsländer der FAO.1
Der Weg dahin war lang.2 Das Programm, das zur Ausrottung führte, lief nach Darstellung der Vereinten Nationen seit 1994 — mehr als anderthalb Jahrzehnte bis zur Erklärung.2 Die Weltorganisation für Tiergesundheit nennt sie die zweite weltweit ausgerottete Krankheit nach den Pocken beim Menschen.3
Siehe auch
- Die Weltgesundheitsversammlung erklärt die Pocken für ausgerottet 1980 Die erste weltweit ausgerottete Krankheit, einunddreißig Jahre vorher.
Hierher verwiesen
- Afrika gilt als frei von wildem Poliovirus 2020 Die zweite Ausrottung — und die letzte bis heute.