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Ajeeb, ein Schachautomat mit Spieler im Kasten, tritt 1868 auf

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1868 stellte der Möbeltischler Charles Hooper in London den Schachautomaten Ajeeb aus, in dessen Innerem ein Mensch spielte. Ab 1885 stand er in New York; wie er endete, ist ungeklärt.

1868 stellte der Möbeltischler Charles Hooper in der Royal Polytechnic Institution in London einen Schachautomaten namens Ajeeb aus.12 Gebaut hatte er ihn 1865, nach dem Vorbild des Schachtürken.13 Hooper war 1825 in Bristol geboren.1 Die Figur war als Türke gekleidet und saß auf einem Kasten mit Schach- und Damebrett.1 Gesteuert wurde sie von einem Menschen, der im Inneren verborgen saß.12

Von 1868 bis 1876 stand Ajeeb im Crystal Palace.13 1877 war er im Royal Aquarium in Westminster zu sehen, danach ging Hoopers Frau mit ihm auf Tournee durch Europa.1 1885 stellte das Eden Musée in New York Ajeeb aus.12 Eine Partie Dame kostete dort zehn Cent, eine Partie Schach fünfundzwanzig.13 Präsident Cleveland und Vizepräsident Hendricks besuchten Ajeebs Schachzimmer.3 Im Inneren saßen unter anderen Harry Nelson Pillsbury und Albert Beauregard Hodges, zwei amerikanische Schachmeister.34 Wann Pillsbury den Automaten bediente, wird verschieden angegeben: 1893 bis 19003 oder 1898 bis 1904.5

1915 kam Ajeeb nach Coney Island.23 Über sein Ende gehen die Angaben auseinander: Nach MusiChess verbrannte er 1929 auf Coney Island, die North Carolina Checker Association gibt das wieder und bezweifelt es zugleich.45 Das Möbelmacher-Lexikon der Furniture History Society spricht von mehreren Bränden, nach denen Hooper Kopien baute; eine davon sei in Buffalo zerstört worden.1

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